Ölpreise sinken trotz Militärschlägen

Rohstoffe

Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Die Militärschläge der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Ziele in Syrien vom Wochenende führten zu keinem Anstieg, obwohl die Kosten für Rohöl bei einer Zuspitzung der politischen Lage im Nahen Ost oft aufgrund steigender Risiken zunehmen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni wurde am Morgen mit 71,83 US-Dollar notiert. Das waren 75 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel um 60 Cent auf 66,79 Dollar. Bereits kurze Zeit nach den Militärschlägen hatte US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, dass die „Mission vollendet“ sei. Am Ölmarkt wird daher die Gefahr einer Eskalation der Lage in der Region als begrenzt eingeschätzt. (dpa)

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