Martin Schulz: Wäre er doch nur in Brüssel geblieben

Kommentar

Martin Schulz hat in den letzten Wochen und Monaten nicht immer das getan, was er vorher gesagt hatte. | Foto: afp

Nach dem Rückzug vom Vorsitz zwingt die SPD Martin Schulz auch zum Verzicht auf das Außenministerium. Schulz will damit den Weg freimachen für eine Zustimmung der Parteimitglieder für eine neue Große Koalition in Deutschland. Ein Kommentar von GE-Redakteur Christian Schmitz.

Sehr viel Europa, eine eindeutig sozialdemokratische Handschrift im Koalitionsvertrag

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?

REGISTRIERUNG für neue Nutzer

Neu hier? Testen Sie 14 Tage lang unser Angebot kostenlos und unverbindlich, indem Sie sich registrieren
Registrieren
  1. Schuster,bleib bei deinen Leisten möchte man hier nur sagen . Buchbinder ist kein schlechter Beruf.

    1. Was soll diese Aufforderung an den Schuster, bei seinem Leisten zu bleiben?
      Schulz ist übrigens Buchhändler gewesen und kein Buchbinder, was aber nichts ändert.

      Warum soll ein einfacher Arbeiter, Handwerker oder Angestellter nicht Politiker werden dürfen? Einerseits wird heftig gegen die Berufspolitiker gewettert, die nie „gearbeitet“ haben, vom Hörsaal weg als Juristen oder Beamte in die Politik einsteigen und also von den Sorgen des „kleinen Mannes“ keine Ahnung haben, und andererseits mokiert man sich über einen wie Schulz, der es aus einfachen Verhältnissen „zu etwas gebracht“ hat.

      Leider hat Martin Schulz sich dieses unrühmliche Ende seiner Karriere selbst eingebrockt. Ein einziger Satz genügte dazu. Sinngemäß: „In eine Regierung unter Merkel werde ich nie eintreten.“

      Nach dem ersten Wendemanöver hin zur Groko, was man ihm wahrscheinlich noch verziehen hätte, war das hier eindeutig zu viel.

      Zur wechselvollen Biografie von Martin Schulz: https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schulz

  2. Antwort an Herrn Schleck.
    Oh,ich sehe,wir geraten wieder aneinander. Leider hat man meine Antwort auf Ihren Kommentar zur meiner Bemerkung ,vom 4.02.d.J. nicht veröffentlicht. Dafür können Sie aber heute zu diesem Thema etwas lesen. Jetzt meine Meinung zu M.Schulz. Das von mir angebrachte Sprichwort im Bezug auf seine Person bezog sich ausschließlich aus seine politischen Leistungen und nicht wie Sie hier zu suggerieren vermögen auf seinen Beruf ,seine Ausbildung oder Abstammung. Er ist gelernter Buchbinder ,der in einer Buchhandlung arbeitete. Als Mitglied des EU-Parlaments kam er dankt Berlusconi zum Vorschein und später außer linkischer Bemerkungen konnte man von ihm keine erbauenden Ideen wahrnehmen. Als Außenminister wäre er eine Katastrophe für Deutschland.Von einem Norbert Blüm oder Franz Josef Strauß trennen ihn Lichtjahre der politischen Dialektik.

Kommentare sind geschlossen.