Krankenkassen verteidigen neue Ostbelgien-Regelung

Gesundheitsversorgung

Die neue Ostbelgien-Regelung zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung wurde am Dienstag von Vertretern der Krankenkassen und der DG-Regierung in Eupen vorgestellt. | Foto: Kabinett Antoniadis

Vertreter verschiedener Krankenkassen und der DG-Regierung haben am Dienstag in Eupen die neue Ostbelgien-Regelung zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung verteidigt. Sie wird ab dem 1. Juli die bisherige IZOM-Vereinbarung ersetzen.

Von Christian Schmitz

Die Ostbelgien-Regelung war am Montag auf Ebene des zuständigen Landesinstitutes für Kranken- und Invalidenversicherung (Likiv) gutgeheißen worden. „Sie wurde von den

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  1. Wir sind aber nicht wie die anderen Belgier die mehrere Unikliniken haben indem sie in ihrer Sprache behandelt werden.
    Wir haben ein Krankenhaus in dem wo viele kein Vertrauen mehr haben und Ärtzte die es scheinbar ablehen die Sprache der Patienten zu lernen von Tätlichkeiten unter Ärtzten währed einer OP mal zu schweigen.
    Es darf kein Finanzieller Vorteil sein zu unseren Nachbarn zu gehen wie es unter IZOM war, aber auch kein Nachteil, wie jetzt ausgehandelt.

  2. Kann ich Ihnen nur Recht geben Herr Van Houtte, aber hier geht´s nach dem Motto: Warum einfach,wenn´s denn auch kompliziert geht!!!!

    1. Solidarität geht nur immer in Richtung Namur bzw. Brüssel….und wie üblich sind die hiesigen wehrlosen Menschen sowie Patienten die Beschissenen. Unsere sogenannten Volksvertreter und sogar leider die Krankenkassen sind doch nur Marionetten der Wallonischen bzw. Brüsseler Lobbys. In Namur und Brüssel bedient man sich. Die Ostbelgier müssen bedienen!

  3. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Muss denn ein Deutschsprachiger Vorteile haben, wenn er einen Arzt im Ausland besucht. Es ist doch nur gerecht, wenn er die gleiche Rückzahlung bekommt wie jemand, der einen Arzt in Belgien aufsucht. Immer diese Minderwertigkeitsgefühle!

    1. Dies ist ja nicht der Fall in der Ostbelgien-Regelung.
      Der Patient kennt doch nicht den 6000 Seiten Katalog der da maßgebend ist.
      Auch braucht er eine Überweisung und die muss er bezahlen also bezahlt er 2x.

    2. Es hat überhaupt nichts mit Vorteile oder Minderwertigkeitsgefühle zu tun. Es ist einfach die Möglichkeit ohne übertriebener „Papierkram“, fair und korrekt behandelt zu werden, zu gleich welcher Rückzahlung.
      Es ist das gute Recht eines jeden Patienten in seiner Sprache und von dem ihm vertrauten Arzt behandelt zu werden.
      In Namur, Brüssel, Gent usw. gibt es Uni-Kliniken in denen sich die Patienten in der eigenen Sprache von Ärzten in denen sie vertrauen haben, behandelt werden können. Das ist bei uns in Ostbelgien bei weitem nicht der Fall.
      Wenn man sich in Europa eine milliardenschwere gemeinsame Verteidigungspolitik leisten kan, dann muss er doch auch möglich sein eine gemeinsame Gesundheitspolitik zu betreiben die alle Menschen zugute kommen soll.
      Na ja, die Verteidigung bringt gewissen Kreisen mehr Geld als die Gesundheit der Menschen!

  4. .. von dem allem Abgesehen … ich habe mich in Aachen erkundigt, wie das denn in der Praxis aussehen soll.. einmal haben weder Ärzte und Schwester noch gar keine Maßnahmen ergreifen können, da sie nicht einmal informiert wurden…
    …. da dann alles schnell gehen muss werden wohl Rechnungen an den Patienten geschickt, mit denen man ja keine Rückerstattung erhält, da eine Zahlungs Quittung verlangt wird…

    … von deutscher Seite ist also noch gar nichts, in Vorbereitung…

    … da wurden wie so oft Eier gelegt die dann der Patient ausbrüten muss….

    1. Jeder Ostbelgier ist doch mindestens zweisprachig wenn nicht dreisprachig. Außerdem ist es ja nur für die Einwohner des Nordens möglich, einen Arzt in Deutschland zu konsultieren. Für uns Eifeler kommt das gar nicht in Frage, das ist unmöglich.

  5. Stimmt nicht, Herr Ramscheid ! Jede(r )Ostbelgier ist noch lange nicht zweisprachig, persönlich bin ich es, d.h. aber noch lange nicht, dass Ihre Meinung die korrekte ist, kenne jede Menge OB, ler, die nur eine Sprache beherrschen

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