Hauptgutachter: Baufehler löste Archiveinsturz aus

Prozesse

Bei dem Einsturz am 3. März 2009 waren zwei Anwohner ums Leben gekommen, es entstand ein Milliardenschaden. | Foto: Oliver Berg/dpa

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist nach Erkenntnissen des Hauptgutachters durch einen Baufehler ausgelöst worden.

Das hat der Vorsitzende Richter im derzeit laufenden Strafprozess zu dem Einsturz, Michael Greve, am Mittwoch gesagt. Die Einsturzursache steht demnach für den Gutachter Prof. Hans-Georg Kempfert eindeutig fest. Seine Nachforschungen hätten bestätigt, dass ein Loch in einer unterirdischen Wand für den Einsturz ausschlaggebend gewesen sei. Bei dem Unglück kamen 2009 zwei Anwohner ums Leben. Die Schätze des bedeutendsten deutschen Kommunalarchivs wurden verschüttet. Über die Äußerungen des Richters hatten zuvor der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die „Kölnische Rundschau“ berichtet.

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