Fake statt Fakten: Wird ein Russland-Fall konstruiert?

Kommentar

Im Bild US-Verteidigungsminister James Mattis | Foto: afp

Der Militärschlag gegen Assad würde kommen. Darin waren sich die meisten Beobachter sicher. Schließlich hatte sich Trump so weit aus dem Fenster getweetet, und Macron seine rote Linie derart öffentlich gezogen, dass die Herren nicht mehr zurückkonnten. In London schließlich steht man prinzipiell Gewehr bei Fuß, selbst wenn auf der

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  1. … und wie weiter?
    Die Welt ist Zeuge eines unbeschreiblich zynischen Propagandakrieges, dessen Protagonisten kaum noch zu identifizieren sind.
    Alle auch noch so klugen Kommentare ändern an dem sich immer mehr verfestigenden Gefühl nichts, dass man selbst seiner eigenen Urteilsfähikeit nicht mehr vertrauen kann.
    Neben den hundertausenden Toten, die dieser Konflikt bisher gefordert hat, neben den zerstörten Städten und der Perspektivlosigkeit die das Land fesselt, gibt es 2 weitere Opfer zu beklagen: die Wahrheit und das Vertrauen in jedwede direkt oder indirekt in Syrien involvierten Kräfte.
    Dies ist bei kriegerischen Auseinandersetzungen nicht neu, aber wurde bisher kaum so deutlich, wie in Syrien.

    Dichtung oder Wahrheit?:
    https://web.de/magazine/politik/syrien-giftangriff-duma-wahrheit-32917570

    1. Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Man kann seiner eigenen Urteilsfähigkeit kaum noch selbst vertrauen. Wie soll man da den manipulierenden Medien aller Richtungen noch trauen? Jenachdem von wo der Medienwind weht bekommt man völlig unterschiedliche „Berichte“, die meist nicht mal welche sind sondern nur „Kommentare“ von angeblichen „Experten“ sind. Ihr angehefteter Bericht kannte ich von Spiegel-Online. Ist zwar sehr interessant, doch Ihre Frage vorab ist auch hier berechtigt: Dichtung oder Wahrheit?…
      Wobei wir uns wieder im Kreis drehen….Das ist besonders auffallend im Syrienkonflikt und in der Skripal-Affäre…

  2. @R. Brasseur
    Ja, da sind wir einer Meinung Herr Brasseur.
    Immerhin lässt uns unsere Urteilsfähigkeit zumindest in der Einsicht nicht im Stich, dass es immer schwieriger und bisweilen unmöglich erscheint, zwischen News und Fake-News zu unterscheiden.
    Wenn auf der einen Seite der ehemalige KGB-Chef Vladimir Putin und auf der anderen Seite der Fake-News-Erfinder Donald Trump die Propagandatrommel rühren, muss die Wahrheit auf der Strecke bleiben.
    „Und die Welt schaut ratlos und betroffen, den Vorhang immer noch nicht zu und alle Fragen offen.“

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