Aldringer Haushalte lehnen Windparkprojekt massiv ab

Energie

Zum Lie in Aldringen, rund 750 Metern von den ersten Wohnhäusern entfernt, soll eines der vier Windräder zu stehen kommen. Das lehnen laut einer Bürgerinitiative 85 Prozent der Aldringer Haushalte ab. Sie haben eine entsprechende Petition unterschrieben. | Foto: Allan Bastin

Von der breiten Öffentlichkeit nahezu unbemerkt haben sich die Einwohner der Ortschaft Aldringen im Juni 2017 in einer Petition mit deutlicher Mehrheit gegen das Windkraftprojekt von EDF Luminus im Grenzgebiet der Gemeinden Burg-Reuland und Gouvy ausgesprochen.

Von Arno Colaris

„105 der 125 Haushalte, sprich 85 Prozent, haben sich gegen den Bau dieser

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  1. Seltsam – stets sind es diejenigen, die ein Projekt ablehnen, die nach einer Volks“befragung“ rufen. Glauben sie etwa, sich damit eine demokratische Legitimation einholen zu können?

    Davon abgesehen, dass eine solche Befragung juristisch nicht mehr bedeutet, als eine Unterschriftensammlung, wäre doch damit zu rechnen, dass mit fraglichen Mitteln Druck auf Nachbarn und Mitbewohnern ausgeübt würde – ähnlich wie in Recht geschehen, wo einige meinten, mit „Bist du für oder gegen dein Dorf?“ die „gute“ Richtung vorgeben zu müssen…

    Diese in totalitären Regimen beliebte Methode ist ganz sicher alles andere als demokratisch im Sinne der Meinungsfreiheit für alle und einer korrekten Meinungsbildung!

  2. Na ja, warum nicht weiter mit den maroden Kernkraftwerke? Zum einen, befinden die sich ja weit weg (!) im Garten der anderen und darüber hinaus werden sich die zukünftigen Generationen um den Müllabfall bemühen müssen. Nach uns die Sinflut….

  3. Über das Gebiet rund um Maldingen ist seit 5 Jahren auch eine Studie am laufen, einen möglichen „Maldinger Windpark“ zu errichten… Betroffene Landwirte, die Felder um den Maldinger Hochtumsknopf bewirtschaften wurden dazu angeschrieben und ihnen wurde ein Angebote zur Reservierung/Pachtung vorgelegt… Das dürfte die Aldringer auch interessieren ! Auf jeden Fall müsste Aldringen dann mit zusätzlichem Schattenschlag, am Morgen, von Osten her rechnen… Es wäre vernünftig von der Gemeinde, mit ihrer Bevölkerung zusammen, mal zu ergründen wo die besten/möglichen und geeignetsten Standorte in der Gemeindee sind (für solchen Grossprojekte) und die akzeptierten Standorte entsprechend auszuweisen, damit Klarheit herrscht, sowohl bei möglichen Bewerbern solcher Projekte als auch bei der Bevölkerung. Die Wahrung unserer aller Lebensqualität sollte unserer Gemeindeverwaltung Anliegen sein!
    MfG

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