Keine zusätzliche Steuer für zahlreiche Hybridfahrzeuge

Regierungsbeschluss

Der Volvo V90 T8 TWIN ENGINE AWD | Foto: Volvo

Auf der Suche nach „fake hybrids“ entschied sich die Regierung schließlich für ein Verhältnis von 0,5 kWh pro 100 kg, sodass mehrere wiederaufladbare Hybridfahrzeuge im Januar vorteilhaft bleiben.

Dies ist eines der großen Themen des Sommerabkommens. Die Regierung war hinter den „falschen Hybriden“ her. Diese Autos verfügen laut der Analyse der Regierung nicht über eine ausreichende elektrische Reichweite und sollten daher auch keine Steuervorteile erhalten.

Der Text war anfangs sehr verbindlich. In der ersten Version wollte die Regierung die Vorteile für alle Hybridautos, die mindestens 1 kWh Batterie pro 100 Kilogramm Autogewicht hatten, abschaffen. Dies schloss de facto den Großteil der Hybridautos auf dem Markt aus.

Anschließend stellte Van Overtveld klar, dass es sich bei dem Text nur um PHEV-Hybride (wiederaufladbar am Netz) und nicht um konventionelle Hybridefahrzeuge handelt, die ausschließlich während der Fahrt aufgeladen werden. Eine sehr wichtige Präzisierung für namhafte Hybrid-Automarken wie Toyota.

Wie unsere Kollegen von „De Tijd“ zeigen, ist es schließlich das Verhältnis von 0,5 kWh pro 100 Kilogramm, dass der Gesetzgeber beibehalten hat. Bisher lag die Quote für den Sektor bei 0,6 kWh und es wurden nur wenige Fahrzeuge eingesetzt. Und das brachte jede Menge Ärger bei Marken wie BMW mit sich.

Am Ende wird eine Reihe von wiederaufladbaren Hybridautos daher noch von weiteren Vorteilen profitieren. Beispiele hierfür sind der Toyota Prius, Hyundai Ioniq, Audi A3, BMW 5, Kia Niro, VW Passat und VW Golf in ihren Plug-in-Hybridversionen.

Bei aufladbaren Fahrzeugen, die den Mindestanteil von 0,5 kWh pro 100 kg nicht erreichen, werden sie als Benzinäquivalent behandelt. Wenn kein äquivalentes CO2 vorhanden ist, wird es mit 3 multipliziert.

Zur Erinnerung: Ein Hybrid-Plug-in-Fahrzeug ist aufgrund seiner sehr geringen CO2-Emissionen vorteilhaft für das Unternehmen, welches das Auto je nach Modell von 90% bis 100% (gegenüber 50% bis 60% bei einem Thermowagen) abziehen kann, während der Arbeitnehmer auf seiner Seite mit einem geringeren Nutzen jeglicher Art bevorzugt wird.

Alle im Jahr 2017 bestellten Fahrzeuge profitieren nach wie vor vom aktuellen Vorteil. Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar bestellt werden, unterliegen ab 2020 der neuen Steuer. Ein neues Steuersystem, das die Abzugsfähigkeit von vollelektrischen Fahrzeugen von 120 auf 100 % reduziert.

Auch Volvo hat einige interessante Hybrid-Modelle im Sortiment: den Volvo XC90 T8, Volvo V60 D6, Volvo XC60 T8, Volvo S90 T8 und den Volvo V90 T8.
Entdecken Sie diese und andere Modelle jetzt bei Volvo Reiff in Welkenraedt.

Kommentare sind geschlossen.