Schulstart für Kinder risikoreich

Verkehr

Zum Schuljahresbeginn hat die Polizei alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksicht auf Schüler aufgerufen. | Foto: Jens-Ulrich Koch/dpa

Mit dem Schulanfang am Montag wird für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Erstmals werden sie auf ihrem Schulweg mit den komplexen Anforderungen des Straßenverkehrs konfrontiert.

Da in den Zeiten zwischen 7 und 8.30 Uhr und zwischen 15 und 16.30 Uhr mit größerem Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss, sind diese besonders risikoreich. In einer Mitteilung bittet die Polizei Eifel alle Verkehrsteilnehmer in der DG um eine vorsichtige Fahrweise und verstärkte Rücksichtnahme, besonders in Schulnähe. Zur Erinnerung: In Schulnähe ist eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h erlaubt.

Die Polizei gibt auch Tipps für die Eltern:

Ihr Kind geht zu Fuß zur Schule:

Der Weg zur Schule sollte von den Eltern mit ihrem Kind gemeinsam festgelegt und mehrere Male abgegangen werden. So können die Eltern dem Kind die Gefahrenpunkte erklären und Verhaltenshinweise geben.

Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Ein besonderes Augenmerk ist auf das Überqueren der Fahrbahn zu legen.

Das Tragen von heller Kleidung sowie Reflektoren bringen ein zusätzliches Plus an Sichtbarkeit.

Ihr Kind fährt mit dem Fahrrad zur Schule:

Auch hier sollte der Weg vorher gemeinsam abgefahren werden und die eventuell auftretenden Verkehrssituationen besprochen werden. Das Fahrrad sollte regelmäßig überprüft werden (Bremsen-Beleuchtung-Sattelhöhe).

Helle angepasste Kleidung und der Helm sind ein Muss.

Sie fahren Ihr Kind mit dem Auto zur Schule:

Es ist verpflichtend, Kinder (bis 1,35m) in angepassten Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen zu befördern und den Sicherheitsgurt anzulegen. Die Kinder sollen an der verkehrssicheren Seite aussteigen. Es soll nicht auf Bürgersteigen gehalten oder geparkt werden, um die Kinder aussteigen zu lassen.

Die Polizei erinnert daran, dass besonders Kinder im Schulanfangsalter großer Aufmerksamkeit bedürfen. Kraftfahrer sollten daran denken, dass die Schulanfänger ein erheblich kleineres Blickfeld als Erwachsene haben und sich schwer tun, Entfernungen und Geschwindigkeiten herannahender Fahrzeuge richtig einzuschätzen. Kinder reagieren im Straßenverkehr viel unberechenbarer als Erwachsene.

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