Mehr Schüler mit Migrationshintergrund in der DG

Analyse

Der Prozentsatz an Jungen und Mädchen ist sowohl im Regel- als auch im Förderunterricht in der DG relativ stabil geblieben. Illustration: Peter Steffen/dpa

Das interföderale Zentrum für Chancengleichheit (Unia) hat zu Beginn der Woche ein „Diversitätsbarometer“ für das Unterrichtswesen in den drei Gemeinschaften vorgelegt. Dabei wurden auch Angaben zur DG gemacht.

Von Christian Schmitz

Das Zentrum hatte die Entwicklung der Diversität und der Segregation über die Schuljahre 2005-2006 bis 2016-2017 im Unterrichtswesen der DG untersucht

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  1. Herr Schleck, Sie haben es erfasst. Kürzer – und besser! – kann man diesen Bericht nicht kommentieren. Ein Kompliment an Herrn François.

    1. Oh, da war die Ironie in meinem Kommentar doch wohl etwas zu subtil…
      Sie kennen anscheinend nicht das „gespannte“ Verhältnis zwischen dem Dr. phil. und mir.

  2. Genau darum geht es Herr Schleck: Immer wieder greifen Sie meine Promotion an, egal um welchen Inhalt es eigentlich geht. Zum letzten Mal also: Hören Sie auf damit, es geht mir auf die Nüs… – neben der Tatsache, dass es keinen Sinn macht, Zaungast.

    1. „Immer wieder greifen Sie meine Promotion an.“

      Inwiefern greife ich die an? Im französischen Sprachraum ist es zwar nicht üblich, jemanden mit dem akademischen Titel anzureden, aber da wir ja praktisch im deutschsprachigen Raum zu Hause sind, wo der Doktortitel Teil des Namens ist, kann das doch keine Beleidigung sein.

      In Österreich etwa wäre der Betreffende tödlich beleidigt, würde man ihn „ohne“ anreden. Sogar K.-H. Lambertz wurde bei der Verleihung des Tiroler Adlerordens mit einem solchen Titel versehen, obschon er nur Lizenziat der Rechte ist.

      „…, egal um welchen Inhalt es eigentlich geht.“

      Eben nicht. Ein akademischer Titel würde bedeuten, dass der Träger eine gewisse Reife besitzt, ein Thema kritisch analysieren kann, das Für und Wider abwägt, „wissenschaftlich“ argumentieren und seine Ideen in einer korrekten Sprache vortragen kann.

      Ihre Einlassungen sind leider das genaue Gegenteil davon, egal, ob Sie zwanzig Zeilen bringen, oder wie hier ein komplexes Thema auf drei unsinnige Wörter herunterbrechen.

      „Zum letzten Mal also: Hören Sie auf damit.“

      Wollen Sie mir drohen? Was, wenn ich nicht aufhöre?

      „…es geht mir auf die Nüs…“ (Sie können das Wort ruhig ausschreiben…)

      Wieder einmal eine Sprache, die eines promovierten Akademikers schlicht unwürdig ist. Obwohl Sie selbst ihre Gegner laufend mit Ausdrücken aus der Gossensprache zu beleidigen versuchen, reagieren Sie selbst mimosenhaft auf jede Kritik. Nun, ich werde Ihnen auch weiterhin „auf die Füße treten“, „auf den Senkel, den Keks, den Wecker, den Zeiger oder die Nerven gehen“.

  3. Bezüglich des „Segregationsproblems“ in den Schulen lautet also die Antwort des Unterrichtsministers: „Deshalb würden in Schulen mit besonders hohem Migrationsanteil verschiedene Maßnahmen (Coaching, Supervision, Mediation) eingeführt, die Lehrer, Eltern und Schüler sensibilisieren und stärken sollen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Segregationsprobleme durch diese Maßnahmen gelöst werden können. Die einzige Lösung wäre eine bessere Verteilung dieser Kinder!
    Wer sich einmal um 15 Uhr zum Eupener Athenäum oder zur SGU begibt, kann mit eigenen Augen beobachten wie ungesund, ja geradezu fahrlässig in jeglicher Hinsicht, die völlig unausgewogene Verteilung von Kindern mit Migrationshintergrund ist.

    Vor 4 Monaten schrieb ich an dieser Stelle:
    Wenn der „Angeil von Kindern mit Migrationshintergrund in einigen Klassen 70% oder gar mehr beträgt, muss die Frage erlaubt sein, ob dies ein erfolgsversprechendes (schulisches) Integrationsmodell sein kann oder nicht viel mehr Nährboden für Unverständnis, Ablehnung und … Ausländerfeindlichkeit.
    Wie ist es möglich nur zuzuschauen, wenn Eltern, die in unmittelbarer Nähe zu Athenäum oder SGU wohnen, sich angesichts völlig disproportionierter Klassenstrukturen entschließen, ihre Kinder in der PDS einzuschreiben.
    Ungeachtet der freien Schulwahl kann dies keine politisch gewollte Entwicklung sein.
    Um zu ausgewogene Klassenstrukturen zu gelangen bedarf es u.a. der Solidarität und Öffnung konfessioneller Schulen und eines konfessionsübergreifenden Angebotes des Religionsunterrichtes. (Religionskunde/Philosophie-Unterricht). Der Bekenntnisunterricht (gleich welcher Religion/Konfession) an unseren Schulen hat im gesellschaftlichen Kontext des 21. Jahrhunderts m.E. ohnehin keine Daseinsberechtigung mehr.
    Zudem ist die konzentrierte Ansiedlung von Flüchtlingen oder Asylbewerbern in einem „Ballungsraum“ eine wenig hilfreiche Entwicklung.“

    Wir sind dabei sehenden Auges die gleichen Fehler zu machen, die anderswo zu Ausländerghettos geführt haben und eine Integration erschweren bzw. gar unmöglich machen. Viel schlimmer noch, sie befördern die Ablehnung der „einheimischen“ Bevölkerung.
    Ich bin mir nicht sicher, ob die politisch Verantwortliche sich dessen wirklich bewusst sind. Auf eine Antwort warte ich seit 4 Monaten vergeblich.

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