DG: Ecolo fordert Maßnahmen für kostenfreien Schulbesuch

Bildungswesen

Ecolo fordert mehr Maßnahmen, um den Unterricht billiger zu gestalten. llustration: Armin Weigel dpa/lby

Die Ecolo-Fraktion im Parlament der DG (PDG) fordert zu Beginn des neuen Schuljahres weitere Maßnahmen, um den Schulbesuch von Kindern billiger zu machen.

In der Verfassung sei vorgeschrieben, dass der Zugang zum Unterricht unentgeltlich bis zum Ende der Schulpflicht sein soll. Dennoch machten jedes Jahr wieder viele Eltern zum Schulbeginn die Erfahrung, dass der Schulbesuch sehr teuer sein könne, so die Grünen.

„Obwohl schon seit 2014 das Dekret zur Reduzierung der Schulkosten zusätzliche finanzielle Mittel für die Grundschulen vorsieht, kam bei einer Umfrage des Bundes der Familien im Schuljahr 2016-2017 heraus, dass für jedes zehnte Elternteil die Schulkosten weiterhin für Schwierigkeiten sorgen.“

Große finanzielle Herausforderungen für Familien mit geringem Einkommen.

Kosten für das Schulmaterial, Schulausflüge und -reisen, die Schulkantine und die außerschulische Betreuung müssten weiterhin gestemmt werden. „Handlungsbedarf besteht vor allem auf Ebene der Sekundarschulen. Der Schulbesuch an sich, vor allem aber die Teilnahme an Bildungsreisen, ist mit erheblichen Kosten verbunden. Das stellt Familien mit geringem Einkommen und insbesondere Alleinerziehende, mitunter vor große finanzielle Herausforderungen“, stellt der Parlamentarier Marc Niessen fest. Seine Partei setze sich dafür ein, dass alle Menschen und ganz besonders alle Kinder die gleichen Chancen im Leben bekommen. „Solange der Schulbesuch nicht völlig kostenlos ist, führt das am Ende immer zu Ungleichheit zwischen den Schülern. Unser Schulsystem muss Kinder mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund zusammenbringen und Integration ermöglichen.“ (red)

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