Trump spricht von „Wahlmanipulation“

US-Wahlkampf

Bei einem Wahlkampfmeeting von Donald Trump trägt ein Sympathisant ein Hemd mit der Aufschrift „Hillary for Prison“.
Bei einem Wahlkampfmeeting von Donald Trump trägt ein Sympathisant ein Hemd mit der Aufschrift „Hillary for Prison“. | Foto: afp

Nach den jüngsten Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen heizt der US-Republikaner Donald Trump das Klima mit dem Vorwurf der „Wahlmanipulation“ an. Wiederholt sprach er am Wochenende von einer massiven Verschwörung der „globalen Elite“ und vor allem der Medien, ihm „die Wahl zu stehlen“.

Zugleich deutete der Präsidentschaftskandidat an, dass seine demokratische Rivalin Hillary Clinton bei der TV-Debatte am Sonntag vergangener Woche unter dem Einfluss von Drogen – gemeint waren wohl Schmerzmittel – gestanden haben könnte. Er schlug vor, dass sich beide vor ihrem nächsten TV-Duell am Mittwoch einem Test unterziehen.

Der ranghöchste Republikaner der USA, Paul Ryan, wies Trumps Vorwurf der Wahlmanipulation zurück. Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses habe „volles Vertrauen, dass die einzelnen Staaten diese Wahl mit Integrität ausführen werden“, erklärte seine Sprecherin AshLee Strong.

Ryan hatte kürzlich erklärt, dass er nicht mehr für Trump kämpfen und ihn auch nicht mehr verteidigen werde. Die jüngste Stellungnahme zeigt, wie tief der Graben mittlerweile geworden ist. (dpa)

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