Griechen erleben Winter-Chaos

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Der Busunfall in Frankreich, bei dem Portugiesen ums Leben kamen, ereignete sich am Sonntagmorgen nahe Charolles im Departement Saône-et-Loire bei Lyon. Die Verbindung durch Zentralfrankreich gilt als besonders gefährlich - die Franzosen nennen sie die „Straße des Todes“.
Der Busunfall in Frankreich, bei dem Portugiesen ums Leben kamen, ereignete sich am Sonntagmorgen nahe Charolles im Departement Saône-et-Loire bei Lyon. Die Verbindung durch Zentralfrankreich gilt als besonders gefährlich - die Franzosen nennen sie die „Straße des Todes“.

Eine Kältewelle hat Europa weiter fest im Griff: Viele Länder melden Kälterekorde, selbst auf Sizilien und in Istanbul schneite es heftig. Allein in Polen und Italien erfroren binnen zwei Tagen 17 Menschen, weitere Kältetote gab es unter anderem in Bulgarien, Griechenland und Russland.

DEUTSCHLAND: In Deutschland, u. a. in NRW, sorgt extreme Glätte für Probleme.

FRANKREICH: Vier Menschen kamen am Sonntag bei einem Busunfall in Frankreich ums Leben – Glatteis war wahrscheinlich die Ursache. In Straßburg fiel Medienberichten zufolge am Samstag in 15.000 Wohnungen die Heizung aus.

POLEN: Bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad starben in Polen neun Menschen.

TSCHECHIEN: In Tschechien starben drei Menschen an den Folgen der Kälte.

BULGARIEN: Der eiskalte Winter mit heftigen Schneefällen hält Bulgarien fest im Griff. 40 Touristen aus Japan blieben in Schneeverwehungen stecken. Die Menschen in 90 Orten mussten auch am Sonntag ohne Strom auskommen, da Schneestürme die Leitungen beschädigt hatten.

UNGARN: In der nordungarischen Ortschaft Tesa betrug die Temperatur Sonntagfrüh minus 28,1 Grad Celsius. In Budapest sind in der Nacht zum Sonntag zwei Obdachlose erfroren.

GRIECHENLAND: Bis zu minus 17 Grad und ungewohnt starke Schneefälle haben am Wochenende in Griechenland zu Chaos geführt. Straßen waren nicht passierbar, in vielen Ortschaften und Städten brachen die Strom- und Wasserversorgung zusammen. Mindestens zwei Menschen kamen durch den Kälteeinbruch ums Leben. In einer Hafenstadt schneite es erstmals seit 40 Jahren. Auf Kreta wurde unterdessen Snowboard gefahren.

TÜRKEI: Heftiger Schneefall hat in der türkischen Millionenmetropole Istanbul starke Verkehrsbehinderungen verursacht. Am Flughafen Atatürk, dem größten der Türkei, seien die Inlandsflüge zeitweilig eingestellt worden. Auch zahlreiche internationale Verbindungen wurden gestrichen. Nach Angaben von DHA waren insgesamt mehr als 600 Flüge betroffen. Auch belgische Reisende saßen fest.

RUSSLAND: Nach einem heftigen Kälteeinbruch in Moskau sorgen die Temperaturen weiter für sibirische Wintergefühle. Im Zentrum der russischen Hauptstadt zeigte das Thermometer in der Nacht zum Sonntag nach unterschiedlichen Berichten bis zu minus 28,5 Grad Celsius an. In der Ortschaft Klin nordwestlich von Moskau wurden 35,9 Grad unter Null gemessen, wie die Agentur Tass meldete.

ITALIEN: Vor allem die Mitte und der Süden Italiens sind von Schnee, Eis und Kälte betroffen. Schnee fiel nicht nur in den eher bergigen Erdbebengebieten in den Regionen Marken, Umbrien, Abruzzen und Latium, sondern selbst an den Küsten – vor allem an der Adria.

ÖSTERREICH – SCHWEIZ: In weiten Teilen der Alpen in der Schweiz und in Österreich herrschte am Wochenende nach Angaben der Warndienste „erhebliche Lawinengefahr“. Im Schweizer Kanton Wallis wurde am Freitag ein 28-Jähriger Skifahrer aus Frankreich in den Tod gerissen. (dpa)

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