PFF-Resolution zur Förderung der Mehrsprachigkeit

DG-Parlament

Gregor Freches
Gregor Freches | Foto: belga

Die PFF-Fraktion im DG-Parlament hat einen Resolutionsvorschlag zur Förderung der Mehrsprachigkeit innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft vorbereitet.

„In der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind neben der deutschen Muttersprache die französische und die niederländische Sprache zwar schon weit verbreitet, jedoch muss man feststellen“, so der Fraktionsvorsitzende der PFF, Gregor Freches, „dass es immer noch eine Vielzahl der Bürger gibt, die der französischen und/oder der niederländischen Sprache nicht mächtig sind.“ Es sei jedoch von großer Wichtigkeit für die deutschsprachigen Belgier, sich nicht nur auf politischer Ebene für die Förderung der deutschen Sprache vor Ort und insbesondere im Inland einzusetzen (wie in den letzten Jahren mehrfach geschehen), sondern darüber hinaus verstärkt auch die anderen Landessprachen in Ostbelgien zu pflegen und zu fördern, fügte die Regionalabgeordnete Jenny Baltus-Möres hinzu.

Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Gregor Freches stellte sie den Resolutionsvorschlag vor: „Gerade in unserer Grenzregion ist die allseits geschätzte Sprachenvielfalt nicht nur von kulturellem Nutzen, sondern vor allem Voraussetzung für die Gewährleistung einer beruflichen und sozialen Integration“, so Baltus-Möres, die in der Beherrschung der Landessprachen ausschließlich Vorteile für die Bürger Ostbelgiens erkennt. In dem gleichen Kontext unterstrich auch Freches den „komparativen Mehrwert“ der Mehrsprachigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Schließlich stelle die Sprachkompetenz der drei Landessprachen eine der wohl wichtigsten Voraussetzungen dar, wenn es um die Suche nach einem angemessenen Arbeitsplatz gehe.

Deshalb verfolge der Resolutionsvorschlag das Ziel, so Jenny Baltus-Möres, „die bereits geführte Politik der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Förderung der Mehrsprachigkeit auszubauen und weiter zu festigen“. Die beiden Abgeordneten freuten sich über den „ersten konstruktiven Austausch“, der dazu im zuständigen Ausschuss geführt werden konnte und blicken den kommenden Schritten nach eigenen Angaben zuversichtlich entgegen. (red)

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