Abholzungen: Gemeinden sollen systematischer informiert werden

Umwelt

Die Baumrodungen entlang der Autobahn E40 hatten für sehr viel Ärger gesorgt.
Die Baumrodungen entlang der Autobahn E40 hatten für sehr viel Ärger gesorgt. | Foto: GE-Archiv

Abholzungsaktionen an Straßen so wie die Baumrodungen entlang der Autobahn E40 möchte die Wallonische Region in Zukunft ankündigen. Außerdem soll die Kommunikation mit den betroffenen Gemeinden systematisch verlaufen.

Das hat der für öffentliche Arbeiten zuständige Regionalminister Maxime Prévot (CDH) der ostbelgischen Regionalabgeordneten Jenny Baltus-Möres (PFF-MR) im Parlament geantwortet. Diese wies unter anderem darauf hin, dass entsprechende Unterhaltsarbeiten bislang viel zu kurzfristig angekündigt würden. Im Rahmen einer weiteren Frage ging der Regionalminister auch auf die Folgen der Baumrodungen an der Autobahn E40 ein, die für sehr viel Ärger in der Bevölkerung gesorgt haben. Maxime Prévot befürchte keinerlei negative Auswirkungen für Bürger, angrenzende Gebiete oder auch Wohnhäuser in der Nähe der betroffenen Straßen und sei eigenen Angaben zufolge bislang auch nicht über solche informiert worden, zitierte Jenny Baltus-Möres den CDH-Politiker. Eine Aussage, über die man sich wundern müsse, findet die PFF-Politikerin. Betroffene Personen können sich an einen speziellen Dienst (Direction des Droits des usagers, Boulevard du Nord 8, 5000 Namur; Tel.: 081/772642; Fax: 081/773655) wenden.

Umweltminister Carlo Di Antonio (CDH) stellte derweil nach einer Anfrage zur Freude Regionalabgeordneten die Ausarbeitung einer Richtlinie zum nachhaltigen Unterhalt der Seitenstreifen und des dabei anfallenden (Holz-)Materials in Aussicht. (sc)

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