Zahl der Sozialhilfeempfänger steigt auf Rekordhoch

Zahlen

Die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Belgien ist kräftig gestiegen. Rund 139.400 Menschen bekamen Anfang 2017 Hilfe zum Lebensunterhalt. Das waren neun Prozent mehr als im Vorjahr. Für den Anstieg gibt es verschiedene Gründe.

In den ersten zwei Monaten des Jahres waren 139.412 Einwohner auf Sozialhilfe angewiesen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es lediglich 128.006 Menschen.

Zum einen ist der Anstieg mit dem Flüchtlingszustrom zu erklären. Werden Flüchtlinge in Belgien anerkannt, können sie Sozialhilfe beantragen. Im Januar und Februar machten 22.325 Flüchtlinge von diesem Recht Gebrauch.

Sechzehn Prozent der Sozialhilfeempfänger sind Asylanten. Oft erhalten sie auch doppelt so lange Sozialhilfe wie Belgier, weil sie erst die Sprache lernen müssen. Erst dann haben sie Aussicht auf einen Arbeitsplatz.

Daneben beantragen auch deutlich mehr Schul- und Studienabgänger, Rentner, Arbeitslose und Alleinerziehende Sozialhilfe.

Ein weiterer Aspekt, der zur Zunahme der Sozialhilfeempfänger führte, war die Reform des Arbeitslosengeldes und die steigende Zahl der Studenten, die Sozialhilfe beantragen.

  1. ja vorallem die arbeitslosen ueber 60 kommen nicht mehr rund alles wird teuer aber nicht mehr gelt im beutel wo geht das noch hin armes belgien.

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