Poststreik: Kaum Briefe und Pakete verteilt

Aktion

Der Streik bei der Post trifft am Mittwoch die Verteilerzentren. | Foto: belga

Bei der Post hat am Mittwoch der fünftägige Streik begonnen. Betroffen sind zunächst die Sortierzentren. In den kommenden Tagen werden nacheinander weitere Abteilungen bestreikt, sollten Gewerkschaften und Unternehmensleitung zwischenzeitlich keine Einigung finden.

Der Streikaufforderung folgten nach Aussage von Gewerkschaftsvertreter Jean-Pierre Nyns am Mittwoch mehr als 95 Prozent der Mitarbeiter.

In der Nacht zu Mittwoch gab es Streikposten in den fünf Postverteilerzentren des Landes, sodass am Mittwoch ein nur „begrenztes Volumen“ an Briefen und Paketen verteilt werden konnte.

Die Gewerkschaften planen einen fünftägigen Streik in verschiedenen Abteilungen der Post. Am Mittwoch sind die Sortierzentren an der Reihe. Der Streik richtet sich unter anderem gegen den Arbeitsdruck und den Personalmangel bei Bpost. Nyns geht davon aus, dass die Verhandlungen mit der Unternehmensleitung im Laufe des Tages fortgesetzt werden können. „Die ideale Situation wäre, wenn wir die Aktion frühzeitig stoppen könnten.“ (belga)

Das Management von Bpost möchte die Verhandlungen mit den Gewerkschaften so „schnell wie möglich“ wieder aufnehmen.

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