Nach dem Terror: Tourismus in Belgien floriert wieder

Analyse

Das Bild zeigt den Mont des Arts (Kunstberg) in Brüssel. | Foto: belga

Der Tourismus in Belgien kommt nach schwierigen Monaten wieder auf Touren: Wie die Brüsseler Tageszeitung „Le Soir“ berichtet, haben sich die Zahlen der Hotelübernachtungen im ganzen Land „deutlich“ verbessert.

Nach den Terroranschlägen von Brüssel war der Tourismus eingebrochen. Die Buchungszahlen der Hotels in der Hauptstadt gingen nach den Attacken vom 22. März 2016 drastisch zurück. Ein Trend, der sich über längere Zeit hinwegzog. Nach Monaten der Flaute schnellen die Übernachtungszahlen aber nun wieder nach oben. Laut Informationen von „Le Soir“ ist die Zahl der Hotelzimmerreservierungen von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2016 um 10,1 Prozent gestiegen.

„Sollte sich die gleiche Wachstumsrate in der zweiten Jahreshälfte 2017 fortsetzen, könnte der Tourismus auf das gleiche Niveau wie vor den Anschlägen zurückkehren oder sogar noch höher“, analysierte Wirtschaftsminister Kris Peeters (CD&V) die Zahlen und fügte hinzu: „Dies ist ein Beweis dafür, dass die Werbekampagnen zur Wiederherstellung des Images Belgiens funktioniert haben.“ (calü)

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