Kindergeld in der Wallonie: Aufträge wurden nicht als „dringend“ markiert

Finanzen

Illustrationsbild | Foto: dpa

Dass 120.000 Familien in der Wallonie am vergangenen Freitag nicht wie vorgesehen die Kindergeldzahlung auf ihrem Konto hatten, sorgt nach wie vor für Diskussionen.

In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung bedauert die Bank Belfius diesen Umstand, weist aber auch darauf hin, dass man den Vorfall eingehend untersucht habe. Dabei sei man zu dem Schluss gekommen, dass der Fehler bei der Kindergeldkasse Famiwal liege. Dort seien die Überweisungsaufträge nicht ordnungsgemäß ausgefüllt worden, und dass obwohl die nötigen Anleitungen mehrfach schriftlich und mündlich erteilt worden seien.

Bei Famiwal habe man es versäumt, die Zahlungsaufträge als „dringend“ zu markieren. Famiwal teilte am Montag mit, dass die betroffenen Familien eine Entschädigung in Höhe von zehn Euro erhalten werden. (belga)

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