Drei neue Verdachtsfälle: Die Afrikanischer Schweinepest breitet sich aus

Gesundheit

Illustrationsbild | Foto: dpa

Die Afrikanische Schweinepest wütet weiter in der Provinz Luxemburg. Wie das Kabinett von Agrarminister Denis Ducarme (MR) am Samstag bestätigte, sind möglicherweise drei weitere Wildschweine von dem Virus befallen.

Untersuchungen müssten jetzt zeigen, ob es sich bei den neuen Verdachtsfällen tatsächlich um den gefährlichen Erreger handelt.

Die drei Tiere wurden in dem Schutzgebiet der Gemeinde Étalle gefunden. Die Sperrzone wurde in der Gemeinde errichtet, nachdem dort die Afrikanische Schweinepest bei drei Wildschweinen nachgewiesen worden war.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine – Wild- und Hausschweine – befällt und für sie meist tödlich ist. Der Erreger kann durch direkten Kontakt zwischen Tieren übertragen werden, aber auch durch Speisereste, die von Menschen aus infizierten Gebieten mitgebracht und dann weggeworfen wurden. Eine schützende Impfung gegen das Virus gibt es bisher nicht. Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich, es drohen aber Folgen für Landwirte und Export.

Denis Ducarme kündigte indes am Samstag an, dass er mit den zuständigen Ministern der Regionen und der Agentur für Nahrungsmittelsicherheit (Afsca) weitere Maßnahmen besprechen will, um der Lage Herr zu werden. (calü/belga)

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