Leserbriefe

Um der Gerechtigkeit willen

(Theaterstück zur Burg Stockem)
Bekanntlicherweise beruhte der ehemalige Wohlstand Eupens auf der florierenden Wollverarbeitung (Woll-route). Diese hat, so ergaben meine Recherchen, einen durchaus biblischen Hintergrund. Lesen Sie Genesis 2,25: Beide waren nackt, der Mensch und sein Weib, aber sie schämten sich nicht voreinander. Keine Aussicht auf Webstühle oder Kammgarnwerk in dieser paradiesischen Idylle der Freikörperkultur.
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich (W. Busch).
Genesis 3,7: Und aß und gab davon auch ihrem Manne, der bei ihr war, und er aß. Nun gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren.
Deshalb flochten sie Feigenblätter zusammen... Blätter, später durch Felle oder Tuch ersetzt. Der biblische Ursprung der Wollindustrie, der Samen zum Reichtum der Vaterstadt.
Eupen hat sein »Clown«-Denkmal, um die Fastnacht zu ehren und die Touristen zu mehren. Wäre es nicht gerecht, der holden EVA gleichfalls ein Standbild zu widmen, etwa in der Unterstadt, wo die meisten Fabriken liefen?
Ob der Künstler die weibliche Schönheit »in statu« vor oder nach der Erbsünde darstellt, wird der Stadtrat entscheiden. Das Accessoire »Apfel« ist jedenfalls erforderlich.
Eine passende Gedenktafel dazu: AUS DANKBARKEIT
Die Wollindustrie
De Grand Ry und Co.

Pater Meyers, Afrika, 20.04.2012

 

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