Trump eröffnet ungewollt Chance auf neue Weltordnung

Kommentar

Trump geistert weiter durch die Weltgeschichte. Dabei dient er nicht nur Autokraten und Diktatoren als Steigbügel für die Weltbühne. Er eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, die Nachkriegsordnung in eine multilaterale Weltordnung des 21. Jahrhunderts umzubauen. Man kann nur hoffen, dass Europa diese Chance erkennt und gemeinsam mit anderen selbstbewusst nutzt.

Ein Kommentar von Oswald Schröder

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  1. „Trump eröffnet ungewollt Chance auf neue Weltordnung“

    Na, hoffentlich nicht auf die hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Weltordnung_(Verschw%C3%B6rungstheorie)

    Ganz amüsante Lektüre, aber irgendwie erschütternd zu sehen, was für Spinner es doch unter eigentlich intelligenten Menschen gibt.

    Besonders originell ist die Passage über Pat Robertson: „Hier sieht Robertson Illuminaten, Freimaurer und Anhänger der New-Age-Bewegung am Werk, die „den christlichen Glauben vernichten“ und die Welt „unter die Herrschaft Luzifers“ zu bringen trachteten. Der Antichrist steht vor der Tür. Luzifer übernimmt die Macht.“

    Auch John Coleman: „Er sieht eine „überarbeitete Form des internationalen Kommunismus und eine brutale und grausame Diktatur“ heraufziehen, hinter der ein „Komitee der 300“ stecke, das angeblich alle anderen Geheimgesellschaften und Verschwörungen kontrolliere, von Illuminaten, Freimaurern und Rosenkreuzern über die Bilderberg-Konferenz, Skull and Bones und die Thule-Gesellschaft bis hin zu Bolschewisten und Zionisten.“

    Gerne wüsste man, wer eigentlich Mitglied in diesem „Komitee der 300“ ist, aber psssst, das ist streng geheim, sonst wäre es ja keine Verschwörung mehr.

    1. Aber, dass Sie mindestens eine Stunde vor dem Abflug am Flughafen sein müssen mit einem Biometrischen Pass in Ihrer Tasche,der Ihnen nur ausgegeben wurde, weil Sie zuvor eine Nationalregisternummer erhalten haben das ist normal und bereitet Ihnen kein Kopfzerbrechen, das ist doch alles nur zu Ihrer Sicherheit. Dass Sie für das Ticket nur mit Ihrer Bankkart bezahlen dürften ist doch auch selbstverständlich genau wie das Bezahlen im Supermarkt. Ich frage mich immer wie das Leben noch vor 50 oder 100 Jahren ohne diese „Errungenschaften“ möglich war? Und gab es schon damals die Märchen von den Verschwörungstheorien?

  2. Herr Wawrowski, da Sie mich direkt ansprechen, will ich Ihnen auch antworten, trotz dieser Bullenhitze.

    Natürlich bereiten die zunehmende Macht der Internetkonzerne und die immer größere elektronische Kontrolle aller unserer Schritte jedem Kopfzerbrechen, der nicht zum „gläsernen Menschen“ werden möchte.

    China ist da schon weiter als wir hier. Dort wird der totale Überwachungsstaat geplant und zum Teil schon verwirklicht, von dem NKWD, Gestapo und Stasi nur träumen konnten. Schöne Aussichten für uns, denn was technisch möglich ist, wird irgendwann nach einer Schamfrist auch gemacht.

    Allerdings müsste man hinzufügen, dass solche Überwachungsinstrumente und Kontrollen besonders vehement von eben den Kreisen gefordert denen angebliche, allerdings oft illusorische „Sicherheit“ Vorrang vor Freiheitsrechten haben. Da kann es gar nicht genug Grenzkontrollen, Überwachungskameras, Internetdurchsuchungen, Datenbanken und was sonst noch geben. Deshalb überrascht mich Ihre Kritik daran auch ein wenig. Oder habe ich Sie falsch verstanden?

    Urlaubsreisen bezahlt man in der Regel im Voraus, wenn nicht in der Reiseagentur mit Bank- oder Kreditkarte, dann per Überweisung über ein Bankkonto. Oder wie machen Sie das? Nehmen Sie noch immer auf Ihren Auslandsaufenthalten einen dicken Packen Banknoten mit, wohlverwahrt in einem Brustbeutel? Die Zeiten der Lohntüte sind auch schon längst Vergangenheit, nur die Schwarzarbeiter sind da eher rückständig und bestehen auf Barzahlung, aus gutem Grund…
    Mit Bargeld bezahlt man doch höchstens noch die Zeitung am Kiosk, die Portion Fritten am Stand oder die Brötchen beim Bäcker. Ach ja, und auch dem Obdachlosen gibt mancher ein Scherflein, und in den Klingelbeutel werfen die raren Kirchgänger noch ein paar Cent nach dem Motto „Brüderlich teilen.“

    Sie fragen mich, wie das Leben vor 50 oder 100 Jahren ohne die heutige Technik möglich war.

    Vor 100 Jahren, das war 1918. Wie die Leute damals lebten, dürfte doch jeden bekannt sein, bei den vielen Dokumentationen, die es jetzt zum hundertjährigen Gedenken überall gibt. Keine schöne Zeit.

    Vor 50 Jahren, das war 1968, etwas breiter die Dekade 1958-68. Damals wie heute waren die Lebensumstände je nach gesellschaftlichem Umfeld verschieden. Für uns war es das dörfliche Milieu. Ein paar Stichworte mögen genügen. Kleine Landwirtschaft, viel Handarbeit, aber man hatte schon einen Traktor, winzig im Vergleich zu den heutigen PS-Monstren. Die Eltern arbeiteten von früh bis spät, nur sonntags ein paar Stunden Ruhe: Kïrchgang, Frühschoppen, Mittagessen, Siesta, nach dem Kaffee ging es dann wieder los, Kühe melken. Kein Jahresurlaub, höchstens mal eine Tagesfahrt mit den Landfrauen, selbstredend kein Auto, kein Telefon, keinen Fernseher, am Anfang ein altes Röhrenradio nur mit MW, später dann ein UKW-Empfänger, auf dem man die Hitparade von Radio Luxemburg mit Camillo verfolgte, Pastor und Lehrer waren Autoritätspersonen, eine Fahrt in das nächste Städtchen oder gar nach Verviers per Bus eine Expedition, studieren konnten nur die wenigsten, die Mädchen gingen nach der Volksschule „in Stellung“ oder später in die ersten kleinen Ateliers oder Fabriken, die Jungen wurden Wald-, Sägerei- oder Straßenarbeiter, manche machten eine Lehre…, man könnte noch lange fortfahren. Und dennoch, das Leben war schön, auch ohne Smartphone und Co., vielleicht gerade deshalb sogar schöner als heute, aber das kann auch nostalgische Verklärung sein.

    Es wäre doch interessant zu lesen, wie Sie diese Zeit erlebt haben, oder, wenn Sie jüngeren Datums sind, was Ihre Eltern und Großeltern so an Erfahrungen haben.

    Ob es damals schon das „Märchen von den Verschwörungstheorien“ gab?

    Als Märchen gab es nur die der Gebrüder Grimm, aber Verschwörungstheorien hat es immer schon gegeben. Eine ganz niederträchtige war die „Dolchstoßlegende.“
    Näheres dazu hier, wenn Sie möchten: https://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie

    1. Danke für Ihre Antwort aber leider muss ich an dieser Stelle sagen, Sie haben mich nicht ganz richtig verstanden. Meine Antwort an Sie bezog sich auf Ihre Betrachtung der sogenannten Verschwörungstheorien und die Tatsache, dass Sie diese ins Lächerliche gezogen haben, obwohl ich Ihnen in wenigen Worten aufgelistet habe was inzwischen von den noch vor wenigen Jahren prophezeiten Dingen bereits „installiert“ ist,denken Sie nur an Orwell und 1984. Zum Thema gehören auch die Protokolle der Weisen von Zion (natürlich eine Fälschung-aber zu welchem Zweck?).Was ich damit sagen will, ist, dass in jedem Unsinn,das verbreitet wird, steckt auch Quäntchen Wahrheit,der man mit Respekt entgegenkommen soll. Vor hundert Jahren entstand die Grundlage für die Dolchstoßlegende, die Sie ins Gespräch gebracht haben an der ein kleiner,schwarzhaariger Gefreite zum Arier aufsteigen wollte samt seiner fasst 100 Millionen gefolgsgenossen .Vor 50 Jahren gab es weltweit studentische Kultreurrewolte, gab es Woodstock ,LSD und Blumenkinder. Diejimi Hendrix und Janis Joplin.Diese Zeit brachte uns solche Persönlichkeiten wie Joschka Fischer,Cohn-Bendit,Angela Merkel und auch einen Herrn Junker welche den damals erfundenen Genre heute unbedingt als Lebenswahrheit einführen wollen. Wenn ich Ihre Beschreibung der Zeit vor 50 Jahren lese, habe ich den Eindruck als wären es 100. Zwar beschreiben Sie die technischen Dinge wie sie damals auch so waren (auch ich habe dem Radio Luxemburg gelauscht, weil sonst nichts gescheites zu hören war) aber das mit dem Reisen oder Studieren,das haben Sie schon übertrieben. Reisen können, muss man lernen und das hat bereits in den 30. der o.g.Gefreite durch die KDF-Bewegung gelehrt .Und zum Thema Studium haben die Preußen im XVIII Jahrhundert mit Einführung des Abiturs gezeigt wie man das macht. Das darauffolgende Jahrhundert hat sie doch wohl bestätigt, oder? Und jetzt? In Berlin und in vielen anderen Großstädten großer Anteil an Taxifahrern sind Akademiker und wozu war dann das Studium? Andere studierte haben z. B.die UHT-Milch erfunden und andere Köstlichkeiten, von denen man rasend schnell dick wird oder Herzprobleme bekommt und zum Arzt gehen muss. Der verschreibt dann Pillen welche gegen die eine Sache helfen aber eine weitere Unannähmlichkeit verursachen. Und davon konnte man schon viel früher lesen .

  3. Ich weiß wirklich nicht, wie ich Sie verstehen soll. Das mit dem Kopfzerbrechen in Bezug auf die technischen Möglichkeiten, den Bürger zu kontrollieren und zu überwachen, habe ich bejaht und auf China verwiesen, wo G. Orwells „1984“ Wirklichkeit wird. Das beschränkt sich ja auch nicht auf die paar Sachen, die Sie angeführt haben. Aber lassen wir das. Viel interessanter ist, was Sie jetzt so schreiben:

    „was inzwischen von den noch vor wenigen Jahren prophezeiten Dingen bereits „installiert“ ist,“

    Ich glaube, Sie verwechseln Zukunftsprognosen (Futurologie) und Verschwörungstheorien, d.h. „den Versuch, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck.“ (Quelle s.o.)

    „Sogenannte“ Verschwörungstheorien.

    Das sind ganz reale Machwerke, manche so skurril, dass man darüber nur am Verstand der Urheber zweifeln kann (so die ganze Literatur um z.B. den Da-Vinci-Code und ähnlichen Themen, die viele für bare Münze nehmen), andere sind das Elaborat bestimmter Kreise, die damit politisch etwas erreichen wollen (Die von Ihnen angesprochenen „Protokolle der Weisen von Zion“ sollten das Judentum diskreditieren, die „Dolchstoßlegende“ sollte die militärische Niederlage auf den „Verrat an der Heimatfront“ zurückführen – „Im Felde unbesiegt“). Sie haben den verlinkten Artikel gelesen?

    Sie schreiben weiter: „Was ich damit sagen will, ist, dass in jedem Unsinn, das verbreitet wird, steckt auch Quäntchen Wahrheit, der man mit Respekt entgegenkommen soll.“

    Welches Körnchen Wahrheit steckt denn in den hier angeführten Beispielen, dem ich mit Respekt begegnen müsste? Respekt kann ich nur vor Menschen haben, nicht vor Theorien, die man kritisch hinterfragen darf und auch muss.

    „…das mit dem Reisen oder Studieren, das haben Sie schon übertrieben.“

    Keineswegs. Ich habe geschildert, wie das Leben damals „ohne diese Errungenschaften“ war. Sehr ortsgebunden. Es gibt genug Bücher, die das beschreiben. Studieren? Wenn ich Ihnen sage, dass von meinem Jahrgang von 12 Jungen gerade drei Abitur gemacht und ein höheres Studium absolviert haben und von den 4 Mädchen keines auch nur eine Mittelschule besucht hat, habe ich dann übertrieben?

    „Reisen können, muss man lernen“

    … und vor allem die nötige Freizeit und die finanziellen Mittel dazu haben. Die Generation meiner Eltern hätte sich sicher für einen solch wohlfeilen Rat bedankt.

    „…und das hat bereits in den 30. der o.g.Gefreite durch die KDF-Bewegung gelehrt.“

    Sind Sie sich dessen bewusst, was Sie da schreiben? Wohl kaum.
    KFF konnte mein Vater leider nicht in Anspruch nehmen, aber danach ist er dank dieses Gefreiten bis vor Leningrad und in die Ukraine gekommen, bevor die Russen ihm noch einen Gratisaufenthalt in einem Gefangenenlager spendiert haben. Das war so interessant, dass er sich immer geweigert hat, viel über diese Zeit zu sprechen: „Seid froh, dass ihr so etwas nicht erleben müsst“, antwortete er uns immer, wenn wir ihn danach fragten.

    Dennoch wünsche ich Ihnen eine schöne, sonnige Urlaubswoche.

    1. Herr Schleck, ich sehe, wir schreiben aneinander vorbei Sie haben die s.g.Verschwörungstheorien in Ihrem Kommentar ins Lächerliche gezogen, woraufhin ich Ihnen geantwortet habe, um Sie auf die Tatsache hinzuweisen, dass es bereits auch hier in Europa und nicht nur in fernem China die in diesen Theorien erwähnten Zustände bereits eingeführt worden sind und ob sich die Futurologen an den Verschwörungstheoretikern „nähren“ oder umgekehrt ,ist hier ohne belangen .Tatsache ist es, dass die Menschenrechte, oder Freiheiten, immer gekürzt werden, neulich unter dem Vorwand der Sicherheit und seid neuestem wegen der Klimaerwärmung. Zu Ihren weiteren Ausführungen kann ich nur folgendes schreiben: Wenn die „ Protokolle ..“das Judentum diskreditieren sollten, dann aber wo,doch nicht in Russland,wo einfache Behauptung,Juden hätten Ritualmorde an Kindern verübt tausendfach größere Wirkung hätte als dieses intellektuell angehauchte Pamphlet. Übrigens lesen Sie was die einfache Prinzessin Sophie, später genannt Katharina die Große über die Russen sagte.200 Jahre später hat sich, da in der Hinsicht nicht viel geändert. Und wenn wir schon bei den Russen sind, lesen Sie sich die Aussagen des Rasputin, die sein Sekretär vor seinem Tod verfasste. Ich habe sie schon Mitte der 70 Jahre gelesen, damals klangen sie auch, wie Theorien. Heute kann man nur sagen, der oder die Futurologen (falls behauptet wird, dass das eine Fälschung ist), welche sie verfasst haben, trafen ins Punkt. Zu selber Zeit habe ich verschiedene Verschwörungstheorien gehört und auch gelesen, dass der Kommunismus fallen wird, wenn in Rom ein Papst aus dem Osten auf dem Petersstuhl sitzen wird, und viele andere Geschichten, die heute zu Realität geworden sind. Und zuletzt zu Ihren Bildungs- und Reisemöglichkeiten damals und heute. Wenn in den 60. das Schulniveau so hoch wäre,wie heute, bin ich mir sicher,dass mehr von Ihren Kollegen und vor Allem die Mädchen das Studium angegangen wären. Nur damals soweit ich weiß, musste man um Abitur zu bestehen in Mathe Integral- und Differenzialrechnung können. Dazu empfehle ich Ihnen die Geschichte eines einfachen Mädchens aus Warschau,das in Paris zu Marie Curie wurde. Sie war nicht aus reichem Haus, sie wollte nur und schaffte es auch. Damals dürften Frauen nicht einmal studieren. Die Sorbonne war eine Ausnahme. Ähnlich ist es mit dem Reisen, ich kenne viele,die heute noch Tausende Kilometer mit dem Bus Tuckern,nur weil sie nicht wissen wie man sich auf einem Flughafen zurechtfinden soll.

  4. Ja, Herr Wawrowski, wir schreiben in der Tat aneinander vorbei, und das, weil Sie die verschiedenen Begriffe nicht sauber trennen.

    Was eine Verschwörungstheorie ist, wurde weiter oben definiert.

    Jules Verne war mit seinem Roman über die Mondlandung kein Verschwörungstheoretiker, auch kein Astrologe oder Hellseher, sondern schlicht und einfach ein Science-Fiction-Schriftsteller. Auch Hergé war mit seiner Version der Reise zum Mond von Tim und Struppi nur ein Comic-Zeichner. George Orwell konnte in seinem Roman „1984“ auf den Erfahrungen mit den damaligen Diktaturen aufbauen. Dazu brauchte man weder eine Verschwörungstheorie noch übersinnliche Fähigkeiten.

    Herman Kahn war kein Sterndeuter, auch kein Science-Fiction-Autor, sondern ein Futurologe, der versuchte, auf realistischer Basis ein Bild der Zukunft zu entwerfen, wovon dann auch manches eintraf, noch viel mehr aber nicht oder nicht in der postulierten Weise: https://www.zeit.de/1999/01/Ihr_werdet_es_erleben

    Rasputin? Ein toller Hecht. Und dem vertrauen Sie? https://www.welt.de/kultur/history/article1129156/Die-Prophezeiung-des-Wundermoenchs.html

    Sie hätten auch Nostradamus zitieren können oder die Wahrsagerin, die das GE vor ein paar Jahren mal zu Neujahr befragt hatte und von deren Prophezeiungen man nie mehr etwas gehört hat.

    Andere vertiefen sich in die altrömische Geschichte, um daraus Parallelen für die nahe Zukunft zu ziehen.

    Dass da manches eintrifft, ist nicht weiter verwunderlich.

    Zu der Verschwörungstheorie in den „Protokollen der Weisen von Zion:
    https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/03/protokolle-weisen-zion-antisemitismus-faelschung
    Lesen Sie selbst! Ein klassisches Modell: Finstere Gestalten des „internationalen Judentums“ treffen sich – natürlich streng geheim – um die Weltherrschaft an sich zu reißen.
    Anklänge daran in heutigen Theorien einer „Neuen Weltordnung“, die John Colemans „Komitee der 300“ oder „die Rothschilds“ (tiens, tiens, Juden, so ein Zufall) anstreben sollen, sind offensichtlich.

    Die Verschwörung um den Grafen Stauffenberg am 20. Juli 1944 war nun keine Theorie, sondern eine echte, die aber leider missglückte.

    Was Sie nun wieder über die Schulbildung „meiner Kollegen und vor allem der Mädchen“ schreiben, verrät Ihre totale Unkenntnis der Verhältnisse damals. Lesen Sie mal die Bücher „Wir durften studieren“, „Knechte“ und „In Stellung“, zu finden in den öffentlichen Bibliotheken. Angenehme Lektüre an einem kühlen Plätzchen.

    So, und das war’s meinerseits zu diesen Themen.

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