Menschheit lebt ab Mittwoch auf „Öko-Pump“

Erdüberlastungstag

Die Menschheit hört nicht auf, mehr Wälder, Wasser und Ackerland zu verbrauchen als die Erde regenerieren kann. Es müsse etwas passieren, mahnen Umweltschützer. | Foto: dpa

Die Menschheit hat ihre für dieses Jahr natürlich verfügbaren Ressourcen nach Berechnungen einer Forschungsorganisation bereits an diesem Mittwoch aufgebraucht. Wie das Global Footprint Network mitteilte, fällt der Erdüberlastungstag mit dem 2. August auf das früheste Datum seit Beginn der Überlastung des Planeten in den 1970er Jahren.

Noch sei es nicht zu spät für die Erde: „Wir können den Trend umkehren“, appelliert das Netzwerk. Einen Weg zu finden, in den natürlichen Grenzen des Planeten zu leben und zu wirtschaften, sei „die größte Herausforderung unserer Zeit“, erklärte WWF-Vorstand Eberhard Brandes.

Aus Sicht von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen leben die Menschen bis zum Jahresende über ihre Verhältnisse: Sie holzen Wälder schneller ab als diese nachwachsen, überfischen die Ozeane und stoßen mehr Kohlendioxid (CO2) aus als in der Biosphäre aufgenommen werden kann.

Der überhöhte Verbrauch habe bereits Konsequenzen, betont der WWF: extreme Wetterereignisse, Hungersnöte und Artensterben etwa. Ökosysteme wie Korallenriffe, tropische Regenwälder oder Flusssysteme drohten zu verschwinden. Knapper werdende Ressourcen gelten auch als Ursache für Konflikte und Kriege.

Das Datum des Erdüberlastungstages – auch als Earth Overshoot Day oder Welterschöpfungstag bekannt – rutscht mit dem weltweit steigenden Ressourcenbedarf seit Jahren im Kalender nach vorn: 1016 war der weltweite Überlastungstag am 8. August erreicht. Im weltweiten Vergleich der größten Ressourcen-Verbraucher belegt Belgien den fünften Platz. Nur Luxemburg, Australien, Kanada, die USA und Estland verbrauchen pro Person mehr natürliche Ressourcen. In Eritrea, Haiti und Burundi ist der Verbrauch am niedrigsten. 

Berechnet wird das Datum mit Hilfe des sogenannten ökologischen Fußabdrucks. Das ist eine Art Buchhaltungssystem für die Ressourcen des Planeten. Auf der einen Seite steht das Angebot, zum Beispiel an Wäldern, Feldern, Gewässern. Auf der anderen Seite geht es um den Bedarf des Menschen, etwa um Energie zu gewinnen, zu bauen, Vieh zu halten. Auch Abgase und Abfälle spielen eine Rolle – entsprechend groß ist der Fußabdruck von Industrienationen.

Häufiger vegetarisch essen

Um den Öko-Fußabdruck zu verkleinern, empfehlen Umweltschützer, häufiger vegetarisch zu essen, weil die Produktion tierischer Lebensmittel mehr Fläche beansprucht. Daneben geht es zum Beispiel um das Vermeiden von Lebensmittelabfällen und sparsames Heizen. Auch Transport ist ein Faktor: Flugreisen und Autofahrten fallen viel stärker ins Gewicht als etwa öffentliche Verkehrsmittel.

  1. Und schon wieder Oeko-Mist:
    Wenn man Rohstoffe aus der Erde nimmt, und die Reserven reichen weltweit noch fuer Jahrhunderte (die bekannten Reserven, unbekannte Reserven findet man noch jedes Jahr dabei), wie soll man dann auf „Kosten der Natur“ leben?
    Hat man bei dieser Quatsch-Statistik auch beruecksichtigt, dass viele Waelder und Urwaelder gerodet werden fuer Windraeder und Palmoelplantagen fuer die staatsbezuschusste Oeko-Industrie?
    Dieses Datum dieser Oeko-Pharisaeer ist einfach ein unwissenschaftlicher Witz ohne Sinn. Wollen die unseren Wohlstand einer Industriegesellschaft etwa mit Rohstoffen aus der Natur stillen? Solche Menschen sind die wahren Umweltzerstoerer des eingegehenden 21.Jahrhundert. Menschen ohne Wissen und Gewissen.
    Wenn ein Wald gefaellt wird fuer eine Autobahn, das ist Suende fuer diese Oekomanen. Wird der gleiche Wald geopfert fuer sinnlose Windraeder, dann ist anders, dann MUSS der Wald dran glauben, und es ist gut.
    Wenn Urwald gerodet wird fuer Palmoel oder Stauseen, dann ist das gut. Wenn aber gerodet wird fuer normale Landwirtschaft, dann ist das memschliches Teufelswerk.
    Oder verstehe ich da was falsch?

  2. Werter Scholzen,
    Mit ihrem letzten Satz treffen sie den Nagel aber sowas von auf den Kopf.
    Obwohl … eigentlich wollen sie es einfach nicht verstehen.
    Ihr Hass blendet sie.

  3. Da sieht man den Herrn Scholzen geradezu vor sich, wie er mit Schaum vor dem Mund diesen Beitrag zusammenstoppelt. Es würde sich nicht lohnen, näher darauf einzugehen, bestünde nicht die Gefahr, dass manche seinen Wutausbruch für bare Münze nehmen könnten.

    Nur ein paar Anmerkungen:

    Wälder gerodet für Windräder? Wo denn? Die Windräder, zumindest in unserer Gegend, stehen alle auf freiem Feld und benötigen nur wenige Quadratmeter Standfläche.

    Urwälder gerodet für Palmölproduktion? Stimmt, wird aber von allen echten Umweltschützern kritisiert.

    Roden für Autobahn ist Sünde, Roden für Windräder gut? Wer sagt das? Flächenbedarf für Windräder siehe oben. Wie viel verbraucht eine Autobahn? Darf das nicht kritisch hinterfragt werden, wenn Autobahntrassen die Landschaft zerschneiden?

    Diese von Herren Scholzen so fanatisch verteufelte Berechnung mag ihre Fehler haben, wie alle Statistiken, sie wird auch kaum den Anspruch erheben können, mathematisch genau zu sein. Fakt ist aber, und das verdeutlicht sie und müsste eigentlich jedem einleuchten, dass die Menschheit insgesamt und die Industrieländer insbesondere weit über ihre Verhältnisse leben. Auch ist evident, dass das so nicht unbegrenzt weitergehen kann, selbst wenn „die Reserven weltweit noch fuer Jahrhunderte reichen“ werden, wie Herr Scholzen meint. Wir leben jetzt auf Kosten der zukünftigen Generationen.

    Ein gutes Beispiel für die Endlichkeit dieser Reserven liefert gerade jetzt ein Bericht über den dramatischen Niedergang der Sardinenbestände vor der portugiesischen Küste. Auch das eine Erfindung der „Oekomanen“?

    Zum Thema Palmôl: https://www.welt.de/wirtschaft/article155825207/Palmoel-im-Diesel-macht-bio-im-Sprit-zum-Problem.html

    Zum Thema Sardinen: https://www.welt.de/wirtschaft/article167187423/Portugals-Fischern-droht-15-jaehriges-Fangverbot.html

  4. Danke für ihre Antwort an Herrn Scholzen, Herr Schleck.
    Ich habe mittlerweile die Hoffnung aufgegeben.
    Trotzdem noch eine Anmerkung. Selbst wenn Windräder in Wäldern errichtet werden (was ich ebenfalls kritisch sehe) werden dort keine Wälder gerodet, allenfalls einige Bäume gefällt. Herr Scholzen vergisst in diesem Zusammenhang, dass in unseren Nutzwäldern (U.a. Fichten-Monokulturen) täglich Waldteile aus wirtschaftlichen Gründen abgeholzt und wieder aufgeforstet werden. Dass ausgerechnet Herr Scholzen, der sich mit der Forstwirtschaft doch bestens auskennt, ein solches „Argument“ verwendet, zeugt von der Motivation, die ihn treibt. Von den andere von ihnen angesprochenen „Argumenten“ ganz zu schweigen. Es geht Herrn Scholzen nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung sondern darum, eine „offene Rechnung“ zu begleichen.

  5. Es werden genügend Wälder für Windräder gerodet.
    In Rheinland-Pfalz gab es sogar ein offizielles Rundschreiben, wonach mindestens 2% der Waldfläche zur Verfügung gestellt werden soll für die Energiewende, die auch dann nicht funktionieren wird. Für ein Windrad wird fast 1 Hektar Wald gerodet. Man bedenke auch die nötigen Flächen für Leitungen und Installation derselben.

    Herr Schleck:
    Ich will nicht sagen, dass wir keine Quotenregelungen brauchen für Fischfang oder Schutz für bedrohte Tierarten etc… das ist sinnvoller Umweltschutz
    Aber was hat Energieverbrauch von „unterirrdischen Kohlenwasserstoffen“ zu tun mit dem Verbrauch natürlicher Rohstoffe wie zB. Holz?

    Mit solchen Vergleichen, und das wollen solche Ökostudien, will man uns Endverbraucher von der „DEKARBONISIERUNG“ überzeugen, und das ist menschenfeindlich.
    Wer den armen Bevölkerungen auf unserem Planeten den Gebrauch von Kohlenwasserstoffen verbieten will, der sollte sich was schämen. Nur so kann die Not auf unserem Planeten beseitigt werden. Nur so kann Not wirklich gelindert werden.
    Ich will nicht, dass C hina wie vor 40 Jahren noch, als armes Bauernvolk gilt. Ich will Afrika nicht die Notwendigkeit moderner Volkswirtschaften vorenthalten. dekarbonisierung – das führt zu Armut, schlechten Ernten und VÖLKERWANDERUNGEN, und nicht etwa ein nicht vorhandener menschenverursachter Klimawandel. ,wie uns die ökofantasten predigen.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/02/dekarbonisierung-ein-wahrhaft-menschenfeindliches-konzept/

    1. Ich rate ihnen Herr Scholzen, ihre Quellen einmal zu prüfen.
      Was das EIKE ist und wer dahinter steckt können sie in vs. Presseartikeln und im Internet nachlesen.
      Hier nur ein Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag:
      „Das Europäische Institut für Klima und Energie e. V. (EIKE e. V.) ist ein Verein, der seine Aufgabe darin sieht, „Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen, Kongresse auszurichten und Veröffentlichungen zur Klimaforschung zu verbreiten“.[1] EIKE e. V. ist kein Forschungsinstitut und publiziert nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Der Verein wird von der Fachwelt nicht als seriöses Institut, sondern als klimaskeptische und politisch aktive Lobbyorganisation betrachtet.“
      Querverbindungen zur AFD und andere fragwürdige Personalien sprechen zudem eine deutliche Sprache.
      Verkaufen sie die Menschen doch nicht weiter für dumm Herr Scholzen.
      Sie sind ein reaktionärer Rufer in einer zukunfstfeindlichen Wüste.

  6. Wir wollen keinen Strom aus Atomkraftwerken. Strahlenrisiko; Endlagerung.
    Wir wollen keinen Strom aus Kohlekraftwerken. Braunkohle. Feinstaub.
    Wir wollen keinen Strom aus Wasserkraft. Romantische Täler werden geflutet, Fische zerhackt.
    Wir wollen keinen Strom aus Windkraft. Verspargelung der Landschaft.
    Wir wollen keinen Strom aus Biogas. Intesiver Maisanbau.
    Wir wollen keinen Strom aus Hackschnitzeln. Abholzung von Wäldern.
    Wir wollen vor allem keinen Strom aus einer dieser Anlagen in unserer Nachbarschaft.
    Was wollen wir denn?
    Billigen Strom aus der Steckdose!

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