Das Schiff Aida kann mit Flüssiggas fahren

Premieren

Die neue Aida Nova von Aida Cruises | Foto: Aida Cruises/dpa

2023 wird der Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland ein weiteres Schiff der neuesten Generation in Dienst stellen. Aida Nova, das erste Kreuzfahrtschiff dieser Schiffsklasse, geht bereits Anfang Dezember dieses Jahres auf Jungfernfahrt.

Im Frühjahr 2021 und 2023 folgen die beiden Schwesterschiffe mit einer Größe von über 180.000 Gross-Tonnage (GT) und rund 2.700 Kabinen. Dank des deutlichen Ausbaus seines Angebotes in den nächsten fünf Jahren will Aida Cruises der weiter stark steigenden Nachfrage nach Kreuzfahrturlaub gerecht werden.

Beginnend mit Aida Nova soll die nächste Schiffsgeneration Innovationen und weiterentwickelte erfolgreiche Angebote der bestehenden Flotte vereinen. Über 40 verschiedene Restaurants und Bars werden die Gäste an Bord in ganz neue gastronomische Erlebniswelten entführen und kulinarische Trends setzen. Vielseitige Entertainmentangebote wie das weiterentwickelte Theatrium, ein eigenes TV-Studio oder neue Erlebnisrestaurants werden begeistern.

Gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen mit dem Bau eines weiteren Schiffes bei der Meyer Werft in Papenburg, das vollständig mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann, sein Engagement für die Umwelt.

Tim Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft: „Dieser Auftrag bekräftigt einmal mehr die langjährige Partnerschaft zwischen Aida Cruises und der Meyer Werft, denn es ist bereits das zehnte AIDA Schiff, das wir in Papenburg bauen werden. Aida Nova und ihre folgenden zwei Schwesterschiffe stehen für modernste, umweltfreundliche und energieeffiziente Technologie.“

In den Ausbau seiner Flotte investiert Aida Cruises in den nächsten Jahren mehr als drei Milliarden Euro. Mit jedem neuen Schiff schafft das Unternehmen zudem rund 2.000 neue Arbeitsplätze an Bord und an Land und sorgt für viele tausend weitere hochqualifizierte Jobs im deutschen und europäischen Schiffbau sowie der heimischen Zulieferindustrie.

Aida Cruises wird Aida Nova am 15. November 2018 in Bremerhaven von der Meyer Werft übernehmen. Noch vor der Jungfernfahrt, die vom 2. Dezember 2018 von Hamburg aus in Richtung Kanaren führt, können Gäste auf exklusiven Vorpremieren das neue Flaggschiff erleben. In ihrer Premierensaison bereist Nova ab Mitte Dezember 2018 auf siebentägigen Kreuzfahrten die Inselwelt der Kanaren und Madeira, die dank ganzjährig angenehmer Temperaturen, abwechslungsreicher Landschaften und kurzen Flugzeiten zu den besten Urlaubszielen zählen.

Zurück von der Weltreise

Am Samstagmorgen, den 10. Februar 2018, gegen 06:30 Uhr, war es soweit: Aida Cara kehrte von der ersten Weltreise in der Aida- Geschichte in ihren „Heimathafen“ Hamburg zurück. Von hier aus hieß es am 17. Oktober 2017 „Leinen los“ zur 116-tägigen Reise um die Welt mit rund 1.100 Gästen an Bord.

Mehrere Begleitschiffe mit Verwandten und Bekannten der Weltreisenden fuhren in den frühen Morgenstunden dem Schiff auf der Elbe entgegen und nahmen es feierlich mit einem Feuerwerk in Empfang. Von Hamburg aus hatte Aida Cara im Oktober 2017 über Lissabon und Praia (Kap Verde) zunächst Kurs auf Südamerika genommen. Zur Äquatorüberquerung tauften Neptun und sein Gefolge am 31. Oktober 2017 traditionsgemäß Gäste und Crew anlässlich ihrer Erstüberquerung. Traumziele wie Recife und Rio de Janeiro (Brasilien), Montevideo (Uruguay), Buenos Aires (Argentinien) und Ushuaia in Feuerland waren einige der Stationen, bevor es von Valparaiso (Chile) aus zu den Osterinseln ging. Weiter führte die Reise nach Tahiti, Moorea und Bora Bora im Südseeparadies Französisch-Polynesien. Auckland (Neuseeland), Sydney (Australien), das Great Barrier Reef, Bali und Singapur waren weitere Höhepunkte. Insgesamt bereiste das Schiff auf der Weltreise 40 Häfen in 23 Ländern auf fünf Kontinenten.

Die zweite Aida- Weltreise startet auch ab Hamburg. Mit Aura geht es im Oktober 2018 zur 117-tägigen Weltreise. (Info: Aida)

Besucher des symbolischen Brennstarts zu einer neuen Generation von Aida-Kreuzfahrtschiffen mit umweltfreundlichen Flüssigerdgasantrieb fotografieren im Besucherzentrum der Meyer Werft eine Illustration des neuen Schiffs. | Foto: Ingo Wagner/dpa

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