Einem schmalen Kopf stehen Hüte der 1920er und 1950er Jahre

Mode-Notizen

Frauen mit einem eher schmalen Kopf sehen in Hutmodellender 1920er oder 1950er Jahren gut aus. Das findet die Einkaufsberaterin Sonja Grau und rät zu ränderlosen oder schmalrandigen Hüten wie der Cloche und der Melone. Wer dagegen eine recht runde Kopfform hat, sollte zu etwas ausladenderen Modellen greifen wie einem Schlapphut oder einem Fedora mit breiter Krempe.

Für Pumps ist es zu kalt und Stiefel zeichnen sich unter der Stoffhose ab: Wer dieses Problem umgehen will, kann im Winter zu Stretch-Stiefeletten greifen, die gut zu Business-Outfits mit langen Hosen passen. „Die coolen Booties schmiegen sich wie eine zweite Haut ans Bein und stehen daher garantiert nicht ab“, erklärt Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut. Ein weiterer Vorteil: Solche Modelle bestehen in der Regel nicht aus Leder, sondern sind gestrickt, aus Neopren oder anderen flexiblen Hightech-Materialien. Bekannt sind die Stretch-Stiefeletten auch als sogenannte Sockeboots, weil sie am Fuß wirken wie Socken mit Sohle und Absatz. Sie reichen meist über den Knöchel hinaus. Besonders in Rot fallen sie in einigen aktuellen Kollektionen auf. Auch Frauen mit sehr dünnen Beinen finden somit Stiefel, die sich perfekt an die Konturen anpassen.

Mehrere Männer werfen den beiden Modefotografen Bruce Weber und Mario Testino sexuelleBelästigung vor. Die „New York Times“ zitierte 13 Aussagen aktueller und früherer Models, wonach Testino sie unter anderem auf seinem Hotelzimmer im Bademantel empfangen und sich dann auf sie gelegt haben soll. Die Zeitung beruft sich außerdem auf 15 Aussagen, wonach Bruce Weber bei privaten Treffen mit Models und Assistenten bei nackten Atem- und Energieübungen gegen deren Willen seine Hände in ihren Schritt geführt habe.

Testinos Anwaltskanzlei berief sich darauf, mit früheren Mitarbeitern des Fotografen gesprochen zu haben, die keine der Anschuldigungen bestätigen konnten. Weber stritt die Vorwürfe über seine Anwälte ab.

In Südafrika haben Demonstranten gegen H&M protestiert und in einigen Läden der Modekette Verwüstungen angerichtet. Das schwedische Unternehmen schloss daraufhin vorübergehend die Läden in dem Land.

H&M hatte zuvor für einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ einen dunkelhäutigen Jungen modeln lassen und damit Empörung ausgelöst. Das Unternehmen zog das Bild vergangene Woche zurück und entschuldige sich dafür. H&M glaube stark daran, dass Rassismus und Vorurteile, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, inakzeptabel seien – das betonte die Modekette erneut am Samstag.

Ist das ein Business- oder Freizeithemd? Diese Frage wird für Männer in den Modeläden künftig schwieriger zu beantworten. Denn an Bedeutung gewinnen Hybridvarianten, die sich nicht mehr eindeutig zuordnen lassen, so die Zeitschrift „Textilwirtschaft“.. Sie blickt dabei bereits auf die nächste Herbstmode voraus. Der Fachbegriff lautet Smart Business. Die Brücke zwischen formell und „casual“ werde durch Fake-Denim-Stoffe, Melangen und Jersey-Styles geschlagen. Auch die Kragenform trage dem neuen Trend Rechnung. Zu finden sind etwa Stehbund, neue Kents und kleine Button-down-Versionen.

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