Schriftsteller aus Ostbelgien über Belgien, Identität und Erinnerung

VUB-Studientag

Im Rahmen des Studientages kommt auch der Historiker Christoph Brüll zu Wort. | Foto: GE-Archiv

Das Literaturforschungszentrum der Freien Universität Brüssel (VUB) organisiert an diesem Freitag (7. Dezember) in Zusammenarbeit mit der Universität Antwerpen und der Vertretung der DG in Brüssel einen Studientag über die zeitgenössische Literatur aus den Ostkantonen.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und die historische und literarische Diskussion zu diesem Thema anzuregen. Der Studientag wird mit einer Lesung von Freddy Derwahl abgeschlossen. Ziel des Studientages sei es, die DG im Föderalstaat Belgien sichtbar zu machen, heißt es in einer Mitteilung der VUB.

„Aus der Sicht der deutschsprachigen Minderheit in Belgien bietet die ostbelgische Literatur eine alternative Perspektive auf die Komplexität von Geschichte und politischer Kultur sowie auf das Zusammenleben in einem dreisprachigen Land.“ Das Seminar richtet sich an Wissenschaftler und Studenten der Literaturwissenschaft, Geschichte und Soziologie sowie an Interessenten der deutschsprachigen Literatur, Kultur, Geschichte und Soziologie. Auf dem Programm stehen Vorträge von Christoph Brüll (Überlegungen zum Verhältnis von Historikern und Schriftstellern in Ostbelgien), Philippe Beck (Interkulturalität und Kriegserfahrung. Grenzlandromane im Vergleich), Dr. Lesley Penné (Ostbelgien als europäische Miniatur? Die Darstellung einer Grenzregion in der Gegenwartsliteratur), Alfred Strasser (Ostbelgische Lyrik zwischen Heimatverbundenheit und Weltoffenheit – Die Beispiele Robert Schaus und Bruno Kartheuser), Donato Morelli (Kollektive Identitäten im belgischen Roman) sowie Adam Kubik (Entfremdung der eigenen Heimat in Romanen zu Schlesien, Südtirol und Ostbelgien). (gz)

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