Open-Air-Kino am Grenzübergang: Gott ist ein mieser alter Sack

Film

Benoît Poelvoorde spielt Gott in der Komödie "Das brandneue Testament". | Foto: Photo News

Am 18. August macht die Open-Air-Kinoreihe Filmschauplätze NRW Station am Grenzübergang Köpfchen. Gezeigt wird die bewegende Religionskomödie „Das brandneue Testament“ (Le tout nouveau Testament) des belgischen Regisseurs Jaco Van Dormael.

Gott lebt, und zwar in Brüssel, in einer ziemlich abgeranzten Bude, zusammen mit seiner Tocher Éa (Pili Groyne) und seiner Frau (Yolande Moreau), die er nur allzu gerne schikaniert. Kurz gesagt: Gott (Benoît Poelvoorde) ist ein übler Sadist in einem schmuddeligen Bademantel. Ein mieser, alter Sack, der nur eine Freude kennt: Den Menschen das Leben schwer zu machen.

Von einem alten Computer aus lenkt er die Geschicke der Menschheit. Tagein, tagaus überlegt er sich, wie er die Menschen weiter drangsalieren kann, lässt Marmeladenbrote auf die Marmeladenseite fallen und provoziert Verkehrsunfälle.

Als sich Tochter Éa in des Allmächtigen Computer hackt und die festgelegten Todesdaten per SMS an alle Menschen schickt, steht die Welt plötzlich Kopf: Niemand will mehr kostbare Lebenszeit verplempern. Gott ist außer sich und begibt sich aus der Götterabsteige in die reale Welt. Das Chaos ist perfekt!

Ein Film, der zeigt, wie selten Menschen ihr Leben nach ihren Herzenswünschen gestalten und wie groß das Glück ist, wenn sie es endlich wagen.

Filmstart ist bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 20 Uhr. Sitzgelegenheiten muss jeder selbst mitbringen, um den Rest kümmert sich die Kulturvereinigung „Kunst und Kultur im Köpfchen“. Dazu zählt auch ab 18 Uhr ein Rahmenprogramm mit Musik, ein Kurzfilm und eine geführte Wanderung mit Dr. Herbert Ruland, der gewohnt kurzweilig an die Historie des Kinoschauplatzes erinnern wird. Der Eintritt zum Open-Air-Kino ist kostenlos.

Mehr Informationen unter www.ostbelgienlive.be und www.kukukandergrenze.org

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