Domäne Osterbach: Erste erfolgreiche Animationsversuche weisen den Weg zu einer optimierten Vermarktung

Potenzial

Hinter der Domäne Osterbach in Büllingen liegt eine bewegte Geschichte, doch in der Zwischenzeit deuten sich unter den neuen Eigentümern deutlich verbesserte Perspektiven für den Wohnkomplex an. | Foto: nemo.presse/privat

Die Wiederbelebungsversuche sind unübersehbar – und vor allem auch erfolgreich. Jedenfalls ist in die Domäne Osterbach erkennbar Leben eingekehrt. Behutsame Schritte hin zu einer definitiven Revitalisierung, zum Nutzen von ganz Büllingen.

Von Norbert Meyers

Es ist eine „Causa“, die seit genau einem Jahrzehnt die öffentliche Diskussion im Ort immer wieder anheizte. Sicher kein Wunder bei den Irrungen und Wirrungen, die das Immobilienprojekt in attraktiver und gut einsehbarer Lage an der Malmedyer Straße seither durchlebt hat.

Besonders seit den Jahren 2012/2013 – und der Fertigstellung der sechs Reihenhäuser, die jedoch nachfolgend nahezu brach lagen. Erst vor Jahresfrist signalisierte ein großflächiges Schild rechter Hand der viel befahrenen Achse zwischen Büllingen und Bütgenbach, schräg gegenüber von Notdienstzentrale und Delhaize, die aktive Wiederbelebung des Areals, das zwischendurch auch reichlich juristische Tinte hatte fließen lassen.

Hinzu kamen im vergangenen Herbst diverse Anzeigen, die für einen Besuch bei Tagen der offenen Tür warben und „durchaus Interesse fanden“, wie Vanessa Rauw von HOB Belgium feststellen durfte. Zunächst vorrangig bei Personen, die eine Wohnung zur Miete suchten – und in der Domäne Osterbach zeitnah fündig wurden“, so die Büllingerin, die sich aber besonders erfreut zeigt, „dass mittlerweile auch die ersten Objekte einen Käufer gefunden haben“.

In der Zwischenzeit habe sie es geschafft, dem Komplex „wieder eine positive Note zu geben“. Nicht zuletzt durch kleinere, aber nicht weniger markante gestalterische Maßnahmen, wie etwa Begrünung durch Hecken, die vor den einzelnen Häusern eine gewisse Privatsphäre garantieren.

Auch wurden die Häuser selbst erkennbar aufgefrischt und sind dank Ausstattung mit Küche und Bad allesamt bezugsfertig. „Was die lange Zeit bemühten Vorbehalte und auch Vorurteile weiter zerstreuen dürfte“, zeigt sich Vanessa Rauw zuversichtlich mit Blick auf die weitere Vermarktung.

Hintergrund: HOB Belgium in Eifel verankert

HOB Belgium – bisher in der Gegend vielleicht noch recht wenig bekannt, wenngleich sich dahinter namentlich eine tief vor Ort verwurzelte Eifelerin verbirgt: Vanessa Rauw aus Büllingen, Mitte dreißig, ausgebildete Bankkauffrau und Versicherungsmaklerin (bis dato ImmoVara). In der Zwischenzeit hat sie ebenfalls ihre Aggregation als Immobilienmaklerin – nach dreijährigem Fachstudium in Abendkursen in Verviers, mit nachfolgendem Praktikum und Prüfungen vor dem Institut Professionnel des Agents Immobiliers. Als Maklerin ist Vanessa Rauw nebenberuflich tätig, in engem gewerblichen Schulterschluss mit dem Team von HOB. Mit der im April gegründeten Gesellschaft betreut sie einzig ostbelgische Projekte, hierunter u.a. die Residenzen „An den Linden“ und „Dell Quartier“ in St.Vith. „Neben meinem bestehenden Kundenkreis, den ich mir in den letzten Jahren nach und nach aufgebaut habe“. Und da gilt das Interesse nicht allein Residenzen, wie sie betont. „HOB (mit Sitz unter einem Dach mit Schmatz & Partners in der oberen Malmedyer Straße in St.Vith) deckt das gesamte Spektrum ab, von Grundstücken bis zu Häusern jeder Art und jeden Alters quer durch die Eifel.“


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