Taschengeld und doch immer pleite?

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Das Leben eines Teenagers kann ganz schön teuer sein. | Foto: fotolia/RFBSIP

Erhältst du dein Taschengeld wöchentlich oder monatlich? Und reicht es dir, um dir alles leisten zu können, was du magst?

Das Leben eines Teenagers kann ganz schön teuer sein. Ob der Döner für zwischendurch, coole Klamotten oder das angesagte Parfüm… je älter du wirst, desto mehr scheinst du zu brauchen und desto teurer scheint alles zu sein. Um dies alles zu finanzieren, ist meist das Taschengeld deine einzige Einnahmequelle. Wie viel Taschengeld du erhältst, entscheiden natürlich deine Eltern, es gibt aber auch offizielle Aussagen.

Empfehlung: monatlich20 bis 30 Euro Taschengeld für 14- und 15-Jährige

Diese empfehlen zum Beispiel monatlich 20 bis 30 Euro Taschengeld für 14- und 15-Jährige. Ab 16 Jahren sollten es dann zehn Euro mehr sein und 18-Jährige sollten 60 Euro pro Monat zu ihrer freien Verfügung haben. Je jünger du bist, desto mehr wird dabei von einer monatlichen Zahlung abgeraten, denn hier passiert es schnell, dass du am Anfang des Monats ein cooles T-Shirt oder ähnliches siehst und damit sofort pleite bist.

Besser ist es daher, den Betrag auf mehrere Auszahlungen aufzuteilen, also zum Beispiel alle zehn Tage oder alle zwei Wochen. Neben diesen offiziellen Empfehlungen über die Höhe des Taschengeldes, haben deine Eltern natürlich auch die Möglichkeit, sich mit den anderen Eltern deiner Schulkameraden abzustimmen.

Wenn ihr alle ungefähr die gleiche Summe erhaltet, entsteht auch kein Neid und ihr könnt gemeinsam überlegen, ob ihr lieber ins Kino geht oder shoppen. Egal, wie hoch die Summe ist, grundsätzlich gilt immer: Du solltest dir von deinem Taschengeld kaufen können, was du möchtest, solange es nicht ungesund oder gefährlich ist. Wenn du hier unsicher bist, kannst du hier einfach deine Eltern um Rat fragen.

Bist du schon etwas älter, kann es auch an der Zeit sein, dir ein eigenes Konto einzurichten. So kannst du dich auch gleich an den Umgang mit einer Geheimzahl und einer EC-Karte gewöhnen. Und für den Fall, dass du dazu neigst, dein Geld direkt am ersten Tag auszugeben, lässt sich hier eine Grenze für Abhebungen festlegen.

Das eigene Konto bietet zudem die Möglichkeit, dass deine Eltern dir auch das Geld überweisen, was sie monatlich für dich zum Beispiel für Klamotten, Hygieneartikel oder ähnliches ausgeben, denn so lernst du umso mehr, mit deinem Geld zu haushalten. Hier sollte nur klar sein, welcher Betrag dir als Taschengeld zur freien Verfügung steht und wie viel Geld du für andere Dinge erhältst.

Und wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht, sprich einfach mit deinen Eltern und erkläre ihnen, dass du für deinen täglichen Bedarf mehr Euros benötigst. Keine gute Idee ist es auf jeden Fall, sich selbst an der Geldbörse deiner Eltern zu bedienen, wenn du meinst, du erhältst zu wenig. Das ist vielmehr der absolut falsche Weg, denn so enttäuscht du auch das Vertrauen deiner Eltern.

Da macht es vielmehr Sinn, gemeinsam mit ihnen zu überlegen, wie du vielleicht zusätzlich Geld verdienen könntest. Das ist entweder Zuhause möglich, also zum Beispiel durch Hilfe im Haushalt, Wagen waschen oder andere Dinge, die grundsätzlich nicht zu deinen Aufgaben gehören. Oder aber ihr könntet gemeinsam nach einem Job suchen wie zum Beispiel Babysitten oder beim Nachbarn Unkraut pflücken oder aber auch ein regelmäßiger Neben- oder Ferienjob.

Was dir grundsätzlich klar sein sollte: Größere Wünsche muss man sich nun einmal selbst erarbeiten!

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