So kann Weihnachten Spaß machen…

Kaleido informiert

Weihnachten steht kurz vor der Tür – und drei Tage Familienidylle am Stück kann für einen pubertierenden Jugendlichen wie dich eine geradezu ideale Zeit sein, gegen alte Traditionen zu rebellieren. | Foto: Fotolia / Ermolaev Alexandr

Die Sehnsucht von Jugendlichen nach ihrem Smartphone ist auch während der Weihnachtstage groß? Mit ein paar Regeln gibt es trotzdem ein schönes Fest.

Weihnachten steht kurz vor der Tür – und drei Tage Familienidylle am Stück kann für einen pubertierenden Jugendlichen wie dich eine geradezu ideale Zeit sein, gegen alte Traditionen zu rebellieren. Denn eigentlich möchtest du die freien Tage vielleicht viel lieber am Smartphone oder mit Freunden verbringen…

Demgegenüber haben deine Eltern eine ganz andere Vorstellung von einem harmonischen Weihnachten mit der Familie und so kannst du sie mit deiner Antihaltung besonders leicht an ihre Grenzen bringen. Wenn du hier querschießt, fühlen sie sich unter Umständen persönlich getroffen, zumal ein möglicher Besuchsmarathon auch an ihren eigenen Nerven zerrt.

Damit das Weihnachtsfest für alle harmonischwird, braucht es ein paar Absprachen.

Um hier den Stress zu vermeiden, ist es hilfreich, zwei Dinge zu beherzigen. Das eine ist, dass deine Eltern dich einfach in die Vorbereitung der Tage miteinbeziehen. Denn wenn lediglich deine Eltern bestimmen, wo es in der Weihnachtszeit lang geht, können sie von Glück sagen, wenn alle mitziehen.

So könntet ihr vielmehr gemeinsam planen, wie ihr euch die Tage vorstellt, was jedem wichtig ist und welche Traditionen auf keinen Fall fehlen dürfen. Dies geht selbstverständlich nicht ohne Kompromisse, so könnte es vielleicht an einem Tag dein Lieblingsessen geben, dafür spielst du wie jedes Jahr ein paar Weihnachtslieder auf dem Klavier oder der Blockflöte, bevor es an das Auspacken der Geschenke geht.

Auch könnte das ein oder andere Essen mit Verwandten zum Beispiel erst am Dreikönigstag ausgerichtet werden, damit es zwischendurch auch genug Zeit für die Wünsche einzelner Familienmitglieder geht. Damit das Weihnachtsfest für alle harmonisch wird, braucht es ein paar Absprachen. Das andere ist, im Vorfeld besondere Regeln aufzustellen, damit jeder seinen Bedürfnissen nachkommen kann, ohne dass es zu Unstimmigkeiten führt. Weihnachten ist nicht nur der Moment, an dem die Eltern deinen Wunschzettel abarbeiten, sondern vor allen Dingen ein Fest, wo alle zusammenkommen, um die Geburt Christi zu feiern. Es ist besinnlich, man kann sich im Kreise der Familie geborgen fühlen und sogar Spaß haben. Bist du jedoch gerade in der Pubertät, wirst du hier vielleicht nicht jeden Moment ausgiebig genießen können, und das sollten auch deine Eltern berücksichtigen.

st es zum Beispiel nötig, dass du rund um die Uhr anwesend bist und zu jedem Besuch mitreist? Denn auch deinen Eltern ist es sicher klar, dass der Kaffee bei Tante Ruth nicht zum spannendsten Nachmittag deines Lebens zählt. Reicht es vielleicht auch, wenn Oma und Opa da sind, dass du dich nach ein paar Stunden auch mal höflich verabschiedest und zurückziehen kannst? Selbstverständlich gehört das Smartphone nicht auf den Festtagstisch, aber vielleicht kannst du dich nach Absprache ab und an mal für ein paar Minuten zurückziehen, um deine Nachrichten zu checken?

Ist die Besuchszeit überstanden und du hast dabei weder deine gute Erziehung vergessen noch dich zu offensichtlich gelangweilt, haben deine Eltern sicher nichts dagegen, wenn du erst einmal Ruhe haben möchtest oder losziehst, um Freunde zu treffen. Denn das hast du dir dann verdient.

Kommentare sind geschlossen.