Millionen Kinder und Nachfahren der Totonaken

Mexiko

Mexiko ist ein Land auf dem amerikanischen Kontinent. Es hat im Norden eine Grenze zu den USA. Im Süden liegen die Staaten Guatemala und Belize.

In Mexiko leben etwa 127 Millionen Menschen. Zum Vergleich: In Belgien sind es etwa 11,4 Millionen.

Mexikos Hauptstadt heißt Mexiko-Stadt. Die Leute sprechen hauptsächlich spanisch. Es gibt aber auch Sprachen anderer Volksgruppen: zum Beispiel Náhuatl. Aus dieser Indio-Sprache stammt das deutsche Wort Schokolade. In Náhuatl wird es „xocólatl“ ausgesprochen.

In Mexiko leben viele Millionen Kinder. Nicht allen geht es gut, weil viele mexikanische Familien nicht viel Geld haben. Manchmal müssen die Kinder deshalb helfen, Geld zu verdienen. Sie verkaufen Kleinigkeiten wie zum Beispiel Kaugummis auf der Straße. Vor allem im Süden des Landes leben viele Kinder in Armut.

Die Totonaken sind ein Volk im Land Mexiko. Sie lebten dort bereits vor vielen Hundert Jahren. Also lange, bevor Eroberer aus Spanien ins Land kamen.

Forscher haben inzwischen mehrere alte Städte der Totonaken gefunden. Eine davon heißt El Tajín (gesprochen: El Tachin). Sie wurde vermutlich schon vor mehr als 2.000 Jahren gegründet.

Die Wissenschaftler haben angefangen, diese alte Stadt auszugraben, um mehr über dieses Volk zu erfahren. So wurde etwa eine große verzierte Pyramide entdeckt. Auch Plätze für Ballsport wurden in El Tajín gefunden. Allerdings spielten die Totonaken nicht nach Fußballregeln, wie man sie heute kennt.

Nachfahren der Totonaken leben noch heute in Mexiko. Sie sprechen eine eigene Sprache namens Totonakisch. Zur Begrüßung sagen sie „Tlanchitanita“. Das heißt übersetzt so viel wie „Willkommen“.

(dpa)

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