Ein Weihnachtsbaum für die Wand

Basteln:

Keine grünen Nadeln, sondern trockene Äste. Aber es sieht schön aus, oder?
Keine grünen Nadeln, sondern trockene Äste. Aber es sieht schön aus, oder? | Foto: dpa

Dieser Tannenbaum verliert keine Nadeln, er nimmt keinen Platz weg und du kannst ihn nächstes Jahr wieder rausholen. Es ist ein gebastelter Weihnachtsbaum aus Stöcken und Ästen.

Von Katharina Heimeier

Kurz vor Weihnachten kaufen die meisten Leute einen Tannenbaum mit grünen Nadeln. Aber genau darauf hatte Sabine Seyffert einfach keine Lust mehr. „Ich habe ein Problem damit, nur für ein paar Tage einen Baum abzuhacken und diesen nur wenige Tage später wieder zu entsorgen“, sagt sie.

So kam sie auf die Idee, einen Tannenbaum aus alten Ästen und Stöcken zu basteln. So einen gebastelten Weihnachtsbaum kann man zum Beispiel im Flur an die Wand hängen. Sabine Seyffert ging also in den Wald und sammelte Äste. Zu Hause ließ die Bastelexpertin die Äste trocknen. Je nachdem, wie feucht die Stöcke sind, müssen sie etwa ein bis zwei Wochen gründlich trocknen, damit das Holz nicht fault und damit die Tapete beim Aufhängen nicht verschmutzt wird.

Wenn die Äste gut durchgetrocknet sind, kannst du sie auf dem Boden ausbreiten und wie eine Pyramide anordnen. Beginne mit dem längsten Ast und höre mit dem kleinsten auf. Als Nächstes werden die Äste aneinandergeknotet. Schneide dir zwei lange Stücke Paketkordel ab und beginne mit einer Seite. Knote die Äste der Reihe nach an die Kordel. Lass dabei etwas Abstand vom Rand.

Dann machst du dasselbe auf der anderen Seite. Am besten machst du jeweils zwei Knoten. Das hält besser. „Zwischen den Ästen sollte man etwas Abstand halten, denn sie werden ja noch dekoriert“, sagt Fachfrau Sabine Seyffert.

Zum Schluss verknotest du die beiden Paketkordeln oben miteinander. Dann kannst du deinen Baum an die Wand hängen. „Wir haben unseren Baum mit einer Lichterkette verziert, weil das so schön stimmungsvoll ist“, sagt Sabine Seyffert. (dpa)

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