Der perfekte Tisch für den Muttertag

Frühstück

Mit einem Frühstück kannst du deine Mutter am Muttertag überraschen. | Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein schön gedeckter Frühstückstisch zum Muttertag! Aber wo liegt noch mal die Gabel? Und wohin gehört das Glas? Ein Experte hilft der elfjährigen Mia beim Tisch decken.

Von Claudia Bonati

Die elfjährige Mia möchte ihre Mutter mit einem schön gedeckten Frühstückstisch überraschen. Das ist eine schöne Idee für den Muttertag, der ist in diesem Jahr am 13. Mai, also an diesem Sonntag. Mia macht sich Gedanken über die Farben der Servietten und die passende Blumendeko. Aber dann merkt sie, dass sie gar nicht so genau weiß, welches Besteck wo liegt. Und was macht eigentlich einen gedeckten Tisch zu einem perfekten Tisch?

Hier kommt Manfred Lippert ins Spiel. Er hilft anderen Leuten bei Fragen über gutes Benehmen. Herr Lippert unterrichtet Mitarbeiter einer großen Hotelkette in Benimm-Fragen.

Als Erstes erklärt der Benimm-Experte Mia, dass Tisch und Stühle sauber sein sollten. „Tischdecken sind heute kein Muss mehr„, sagt er. Sauberkeit aber schon. Herr Lippert rät, als erstes mit einem feuchten Tuch den Tisch zu wischen. Und darauf zu achten, dass alle Stühle frei von Krümeln sind.

Regel Nummer zwei ist für Mia besonders wichtig. „Die Gabel liegt links, das Messer rechts“, erklärt der Fachmann. Das gilt aber nur für Rechtshänder. Bei Linkshändern ist es umgekehrt: Gabel rechts, Messer links. Die Schneide, also die scharfe Seite des Messers, sollte immer zum Teller zeigen. Damit sich niemand verletzen kann. Wer alles perfekt machen will, stellt nun noch das Glas direkt über die Messerspitze.

Bei der dritten Regel geht es um die Lebensmittel, die auf den Tisch kommen. Herr Lippert findet, dass bei besonderen Anlässen auf Verpackungen verzichtet werden sollte. Wer Käse oder Aufschnitt gekauft hat oder sie verpackt im Kühlschrank findet, der sollte einige Scheiben aus der Verpackung nehmen. Diese werden dann auf einen Teller oder ein Brett gelegt. Das sieht appetitlicher aus. Es heißt doch: Das Auge isst mit.

Wer jetzt noch Zeit hat, kann ein paar Blümchen auf den Tisch stellen. Am besten etwas, das gerade in der Natur blüht, vielleicht Gänseblümchen. Denn die vierte und letzte Regel lautet: „Die Blumen auf dem Tisch sollten immer zur Jahreszeit passen.“

Jetzt ist Mia super vorbereitet, um einen Tisch zu decken, über den sich ihre Mutter und auch der Rest der Familie bestimmt freuen. (dpa)

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