Senioren des Nidrumer Pensioniertenbundes besuchten das Grab ihres verstorbenen Pastors Herman Brouwers in Moresnet

Pilgerfahrt

Bei ihrer diesjährigen Wallfahrt nach Moresnet besuchten die Senioren des Nidrumer Pensioniertenbundes auch das Grab ihres ehemaligen Pastors Herman Brouwers. | Foto: Lothar Klinges

Die Pilgerfahrt des Pensioniertenbundes Nidrum führte die 50 Pilger nach Moresnet, dem beliebten Wallfahrtsort zu „Unserer Lieben Frau von Moresnet“ im Dreiländereck, wo die Nidrumer herzlich willkommen geheißen wurden.

Seit vielen Jahrzehnten bietet der Pensioniertenbund Nidrum, unter der Leitung von Josefa Heck-Noel, für die Senioren eine Pilgerfahrt an. In diesem Jahr führte dieser Weg nach Moresnet, wo nach dem Gottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche das Grab des langjährigen Nidrumer Pastors, Herman Brouwers, auf dem Moresneter Friedhof besucht wurde.

Tief ergriffen standen die Senioren am Grab ihres ehemaligen Pfarrers, der am 5.November 2017, nach 25-jähriger Dienstzeit (1992-2017) im Dienst der Dreikönigspfarre Nidrum stand und gleichzeitig den Dienst als Militärdekan für alle Militärstandorte in der Wallonie, darunter auch Elsenborn, ausübte. Auch wurde an der Grabstätte von Pastor Joseph Ossemann gebetet, der von 1955 bis 1958 Pastor der Nordeifeler Pfarre gewesen war.

Der Kreuzweg wurde am Nachmittag auf der im Freien angelegten Kreuzweganlage gebetet, der besonders charakteristisch für Moresnet ist. Die parkähnliche Anlage wird zu den schönsten ihrer Art in Europa gezählt. Die Stationsbilder stammen von der Hand des seinerzeit vor allem durch seine zahlreich geschaffenen Denkmäler bekannten Kölner Bildhauers Wilhelm Albermann.

Den ganz eigenen Charakter erhält Moresnet dadurch, dass es keinen „Rummel“ gibt, keine Devotionalien- und Souvenirläden. „Der Gnadenort lädt zur Stille und zum Gebet ein. Hier herrscht Ruhe.“ So schilderte Rektor Heinz Wey das Besondere der Wallfahrt nach Moresnet. Vielleicht ist die Stille das Besondere, das die Menschen zu allen Zeiten hier hinzieht. Von diesem Ort fühlten sich immer wieder Hilfesuchende angesprochen.

Neben dem festlichen Gottesdienst zum Jahresmotto „Maria, Ursache unserer Freude“ mit einer ausführlichen Einführung in den Pilgerort sowie dem Kreuzweg war ausreichend Zeit zur Begegnung. Für die Nidrumer Senioren war es ein unvergesslicher Tag, der ihnen wieder Freude und neuen Lebensmut aus dem Glauben heraus verliehen hat.

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