Ostbelgische Turner erfolgreich beim 19. Christmas Cup in Bettembourg (Luxemburg)

Turnen

Für das Turnleistungszentrum Amel war Emma Reuter in der Kategorie „Women-Poussins“ gemeldet und hatte sich 29 Konkurrentinnen aus zehn Nationen zu stellen. Sie erreichte einen achtbaren 25. Rang. | Foto: privat

Der Christmas Cup ist ein hochkarätig besetzter internationaler Wettbewerb im Geräteturnen. Jährlich findet er Anfang Dezember statt. Aus ostbelgischer Sicht starteten am Wochenende 16. und 17. Dezember Emma Reuter und Lukas Fickers. Lukas Fickers erreichte den dritten Platz.

Der Samstag war für die Mädchen- und Frauenwettbewerbe reserviert. Für das Turnleistungszentrum (TLZ) Amel war prüfungsbedingt ausschließlich Emma Reuter gemeldet. In der Kategorie der „Women-Poussins“ hatte sie sich 29 Konkurrentinnen aus zehn Nationen zu stellen.

Die junge Mürringerin schlug sich gut und erzielte in drei von vier Disziplinen mehr als zehn Punkte: Im Sprung waren es 10,550, vom Barren stieg sie mit 10,150 und den Boden verließ sie mit 10,200 Punkten. Lediglich am Balken verfehlte sie ihre gewohnte Leistungsstärke: „Der Sturz beim Bogengang vorwärts verhinderte, dass die Serie gewertet wurde“, erklärte Tanja Maus vom Verband deutschsprachiger Turnvereine (VDT). Entsprechend sprangen nur 8,600 Punkten heraus.

Mit einer Punktzahl von 39,500 Punkten kam Emma Reuter in der Gesamtwertung der vier Disziplinen auf den 25. Rang: „In drei der vier Disziplinen konnte sie gut zeigen, dass sie international mithalten kann. Wir werden weiter an den Serien arbeiten und alles dafür tun, dass bei den nächsten Wettbewerben, die Disziplinen möglichst fehlerfrei absolviert werden können“, betont ihre Trainerin Ania Piekut.

In sechs Disziplinen haben sich die Männer am Sonntag gemessen. Darunter auch der Rocherather Lukas Fickers, der im Turnleistungszentrum in Mons trainiert. Als Zweiter im belgischen Vergleich konnte er eine mehr als gute Form aufzeigen, mit nur 0,384 Punkten Rückstand auf den Flamen Wouter Vanderstricht (Flanders United).

Die besten Einzelwertungen erreichte er am Barren (11,250 Punkte), am Pauschenpferd (12,033 Punkte) und am Reck. In letzterer Disziplin ging er mit 12,433 Punkten als Sieger des elf Teilnehmer starken Feldes in der höchsten Kategorie „Men Open“ hervor. Damit und der Gesamtpunktzahl von 67,383 konnte er einmal mehr beweisen, warum er in das Nationalteam des Belgischen Turnverbandes berufen wurde.

Kommentare sind geschlossen.