Königspaare wurden bei Medeller Kirmes gebührend gefeiert

Tradition

Die diesjährigen Königspaare der Medeller Kirmesfeierlichkeiten: Hahnenkönigspaar Berthold und Vera Neissen (1.+.2. v.l.) sowie Gänsekönig Marco Arens und seine Freundin Bianca. | Foto: privat

Am Christi-Himmelfahrts-Wochenende wurde in Medell zünftig Kirmes gefeiert. Der Junggesellenverein, mit seinem neuen Präsidenten Nicola Luxen, hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, um ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen. So bereits am Freitagabend, als nach dem Kirmesbaumaufstellen eine ordentliche Party gefeiert wurde.

Zum dritten Mal wurde das Gans- und Hahnenhauen bereits am Kirmessamstag ausgetragen. Auch diesmal sollte es sich als die richtige Entscheidung erweisen, da das Festzelt, bei ausgesprochen gutem Wetter, bestens gefüllt war. Bei den Verheirateten fiel die Entscheidung mit dem 76.Schlag. Hier konnte Berthold Neissen seinen Titel verteidigen. Sicherlich eine Premiere in der jüngeren Vergangenheit der Medeller Kirmes. Dementsprechend ließ er sich gebührend mit Ehefrau Vera feiern.

Bei den Junggesellen dauerte der Wettbewerb deutlich länger. Erst bei Schlag Nummer 132 wurde die Gans von Marco Arens geköpft. Der frühere Schriftführer des Vereins wählte seine Freundin Bianca Cremer zur Königin. Da es sein dritter Erfolg war, darf Marco Arens sich jetzt sogar Kaiser nennen. Am Abend sorgte DJ Joe für beste Stimmung.

Für einen zwischenzeitlichen Höhepunkt sorgte das Medeller Männerballett, das sich erstmals anlässlich der Kirmes zusammengefunden hatte. Das Publikum zeigte sich von der Performance, die von Caroline Neissen und Anna Luxen einstudiert wurde, hellauf begeistert.

Am Sonntag stand eine weitere Neuheit auf dem Programm: Statt des langjährigen Spieles ohne Grenzen der Dorfvereine wurde erstmals der Wettbewerb „Schlag den JGV“ ausgefochten. Sechs Dorfbewohner wurden vom Publikum auserkoren und hatten die Ehre, gegen sechs Vertreter des Junggesellenvereins anzutreten. Letzten Endes fielen die Spiele zugunsten des Dorfes aus, das den Siegerkoffer in die Luft recken durfte. Am Montag klang die Kirmes dann auf ruhige Art und Weise aus. Als besonders beliebt erwies sich das Coujonturnier, aus dem Ludwig Heckters als Sieger hervorging.

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