Gedächtniskonzert für Peter Hodiamont mit Carmina Viva aus St.Vith

Chorgesang

Das St.Vither Vokalensemble Carmina Viva begeisterte das Publikum in der Klosterkapelle Heidberg. | Foto: Fondation Hodiamont

Seit 2005 organisiert das Kuratorium der Fondation Peter Hodiamont immer Mitte Dezember ein Gedächtniskonzert für ihren Stifter Peter Paul Jacob Hodiamont, dem bekannten Aachener Maler, Bildhauer und Kunsterzieher.

In diesem Jahr fiel die Wahl des Austragungsortes auf die gänzlich restaurierte Klosterkapelle Heidberg in Eupen. In dem stimmungsvollen Ambiente des ehemaligen Rekollektinnen-Klosters, das heute als Kongress- und Veranstaltungszentrum Besucher aus Nah und Fern anzieht, begeisterten die beiden Chorensembles, Carmina Viva aus St Vith und der Neue Chor Würselen, über 150 Konzertbesucher.

Das ostbelgische Vokalensemble Carmina Viva entstand im Jahre 1998 unter der Leitung von Vera Saam-Genten. Seit November 2012 ist Rainer Hilger für die musikalische Leitung des Ensembles verantwortlich.

Dem Leitgedanken „Von der Renaissance bis zur Moderne“ folgend, spannt das Ensemble in seinen Konzerten einen weiten stilistischen Bogen über die verschiedenen Epochen klassischer Chormusik. Die Sängerinnen und Sänger boten im Kloster Heidberg geistliche Chorwerke, wobei sie einen Bogen vom frühen Barock (mit Heinrich Schütz‘ „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“) bis in die Moderne schlugen, mit Kompositionen unter anderem des Belgiers Ludo Claesen und des jungen Norwegers Ola Gjeilo. Als Kontrastprogramm bot der Neue Chor Würselen, unter Leitung von Christoph Leuchter, ein beschwingtes Liedprogramm, das instrumental durch Gitarren- und e-Piano-Musik verstärkt wurde.

Beide Chorformationen wurden durch anhaltenden Applaus des Publikums zu weiteren Zugaben animiert. Mit der Benefiz-Kollekte wird die Denkmalpflege für das Kloster Heidberg und des Sonnenhofs der Fondation Hodiamont in Baelen unterstützt.

Karl-Heinz Lambertz, Senator der Deutschsprachigen Gemeinschaft, erinnerte in seinem Grußwort an den euregionalen Künstler Peter Hodiamont und unterstrich seine Bedeutung für den grenzüberschreitenden kulturellen Austausch zwischen Menschen der Region Aachen und des Eupener Landes. In diesem Zusammenhang empfahl er den Besuch der monatlich stattfindenden Kunstroute Weser-Göhl, eine Interessengemeinschaft die mittlerweile 15 Kunstorte im Eupener Land umfasst.

Ein Sonderkonzert des Holzbläserensembles „La Quintessenza“ aus Walhorn und des kanadischen Geigers Ryan Howland erwartet die Besucher der Fondation Hodiamont in Baelen bei freiem Eintritt am Sonntag, 7. Januar 2018, um 15 Uhr.

Weitere Informationen und Kontakte unter www.kunstroute-weser-goehl.eu, info@fondation-hodiamont.org sowie unter www.fondation-hodiamont.org

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