26. Freundschaftswettkampf RSFO – RSB 12/4 in Rodt – Marcel Reuter und Peter Disch geehrt

Schießsport

Das Foto zeigt die Teilnehmer und Verantwortlichen des 26. RSFO-Freundschaftswettkampfs und des Rheinischen Schützenbezirks (Prüm-Bitburg-Daun), gemeinsam mit Ministerin Isabelle Weykmans. | Foto: Richard Hoffmann

Anfang September war es wieder mal soweit. Am Samstagnachmittag traf sich im Rodter Schützenhaus zum 26. Freundschaftswettstreit des Schützennachwuchses aus Ostbelgien mit jenem des Rheinischen Schützenbezirks (Prüm-Bitburg-Daun), der im jährlichen Wechsel von einem der beiden Verbände ausgerichtet wird.

Während der Bezirk Bitburg-Prüm-Daun des Rheinischen Schützenbundes (RSB 12/4) mit lediglich sieben Athleten anreiste, schickten die organisierende ostbelgische Flachbahnschützen (RSFO) 18 künftige Hoffnungsträger an die Stände.

Geschossen wurde auf den Zehn-Meter-High-Tech-Anlagen und dies altersbedingt in den Klassen Freihand und Auflage mit dem Luftgewehr und Luftpistole. Je nach Alter durften auch Auflagestützen (Federbock – Galgenpotance) verwendet werden.

Während die deutsche Luftpistolen-Kaderschützin, Yvonne Theissen, (262/300) bei den Gästen mit dem höchsten Ergebnis in Erscheinung trat, konnte auch Teamkollege Niclas Kraus (242) (Luftpistole) seine Luftgewehrkollegen Lena (208) und Robin Geib (170) deutlich überbieten. Deutlich überboten wurden sie jedoch von den Luftgewehr schießenden Gastgebern. Allen voran das Trio Melissa Gehlen aus Elsenborn (292), Anaïs Hansen aus Rodt (291) und ihrer Vereinskollegin Michaela Lehnen (287).

Auch bei den jüngeren, mit Auflagehilfe Schießenden hatten die Ostbelgier deutlich die Nase vorn. Hier zeigten sich Anne-Sophie Wiesemes (Montenau – mit 282), Leon Gehlen (Elsenborn – 280) und Nicole Nelles (Rodt – 272) als die Treffsichersten. Die einzige Rheinländerin in dieser Klasse, Janine Ziwes (228), konnte da leider nicht mithalten.

So hatten die Verantwortlichen beider Verbände um Hélène Veiders (RSFO) und Peter Fisch (RSB 12/4) dann auch schnell die Gewinner des von den einstigen Initiatoren Peter Disch und Marcel Reuter gestifteten ständigen Wanderpokals ermittelt. Hierzu wurden beiderseits die sieben höchsten Ergebnisse (RSFO – 1982 zu RSB 12/4 – 1.431 Zähler) addiert. Wie schon im Vorjahr in Körperich der Fall, blieb die Trophäe für ein weiteres Jahr in Ostbelgien.

Bei der anschließenden Siegerehrung durfte, neben den Bestplatzierten der einzelnen Klassen, auch der Medeller Noah Vliegen mit neun Jahren als Jüngster im Bunde einen Pokal aus den Händen von Stifter Peter Fisch (Körperich) in Empfang nehmen.

So freuten sich am Ende wieder alle über einen gelungenen, recht erfolgreichen freundschaftlichen Nachmittag.

Im Anschluss an diese Siegerehrung folgte die Ehrung der beiden Initiatoren Peter Disch (Prüm) und Marcel Reuter (Medell). Zur Honorierung dieser beiden Pioniere war Ministerin Isabelle Weykmans eigens nach Rodt gekommen. In ihrer kurzen Ansprache würdigte sie die Initiative zur Gründung eines grenzüberschreitenden Jugendfreundschaftswettkampfes und das langjährige Engagement der beiden im Bereich der Jugendarbeit. Sie dankte beiden für die ergriffene Initiative und langjährige Jugendarbeit und überreichte die Verdienstmedaillen der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Silber.

Während der Medeller Marcel Reuter die Auszeichnung, persönlich aus den Händen der Ministerin in Empfang nehmen konnte, wurde sie dem Prümer Peter Disch, der sich aus privaten Gründen kurzfristig abmelden musste, vom RSFO-Präsidenten nachgereicht.

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Eine besondere Auszeichnung wurde Marcel Reuter (links) seitens Ministerin Isabelle Weykmans zuteil, der für seine Initiative zur Gründung eines grenzüberschreitenden Jugendfreundschaftswettkampfes und das langjährige Engagement im Bereich der Jugendarbeit geehrt wurde.

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