Nachtnotizen: Die stille Mutter

Kolumne

Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel steht in der Rangliste christlicher Feiertage nach Weihnachten, Ostern und Pfingsten sehr hoch. Aus spiritueller Sicht ist es ein Großereignis, viel dolce jubilo, die Jungfrau Maria spielt bei der Geburt und Auferstehung ihres Sohnes eine herausragende Rolle. Selbst nach fünfzig Tagen im

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  1. Im religiösen Leben der allermeisten Christen spielt dieses Fest keine Rolle mehr. Statt spirituellem Großereignis mit viel „In dulce jubilo“ (und nicht „dolce“) gibt es nur den 15 Août in Outremeuse, ein mehrtägiges Fest mit etwas religiöser Folklore, bei dem der Schnaps („péquet“) in Strömen fließt. Ansonsten ist der Tag die willkommmene Gelegenheit zu einem verlängerten Wochenende an der Küste oder in den Ardennen. Das ist die Realität.

    Der Berg Athos, wo der Legende nach Maria erschienen sein soll, um diesen Berg für sich zu reklamieren. Wo die makellos Reine herrschte, sollten gewöhnliche „unreine“ Frauen keinen Zutritt haben. Das gilt bis heute für alles Weibliche, Hühner eingeschlossen.

    Das angebliche Haus Mariens in Ephesus, erst Ende des 19. Jahrhunderts „entdeckt“. Kein einziger Hinweis auf eine Anwesenheit Mariens.

    Wer über den hymnischen Artikel von Herrn Derwahl hinaus das Thema Marienkult kritischer vertiefen möchte, findet hier einige Elemente: http://www.theologe.de/maria.htm#Marienkult

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