Nachtnotizen: Die Schleuse an der Maas

Kolumne

Ostbelgien hat letzte Woche Fahrt aufgenommen. Die sich auf eine einzige Mehrheits-Stimme stützende wallonische Regionalregierung macht verheißungsvolle Offerten. Sollte das alles durchgehen, gibt es bald die erstrebte „Autonomie à la carte“: ein provinzfreies Statut, dazu Raumordnung und Energie in eigener Regie. Man darf es auch vierte Region nennen, fast Südtiroler

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  1. Freddy Derwahl benutzt im inhaltlichen Kontext seiner Nachtgedanken den Begriff Ostbelgien ohne Zweifel als neue Bezeichnung für Deutschsprachige Gemeinschaft.
    Laut Aussagen des Ministerpräsidenten hat die Regierung jedoch keine Namensänderung beschlossen (sic) sondern nur eine Standortmarke geschaffen.
    Warum fällt es selbst einem so scharfsinnigen Beobachter politischer Zusammenhänge so schwer, den Begriff Ostbelgien korrekterweise – wie bisher – als Synonym für die Ostkantone zu nutzen, statt sich einer nicht zu Ende gedachten und widersprüchlichen Marketingstrategie unterzuordnen?
    Nochmal: Ostbelgien kann nicht gleichzeitig die Bezeichnung für die Ostkantone (Eupen, Malmedy, St. Vith), für die Deutschsprachige Gemeinschaft und deren Institutionen, für eine offene (!) Standortmarke und irgendeinen Landstrich im Osten des Königreichs sein.
    Derjenige, der dies glaubt, versucht sich in der Quadratur des Kreises und schadet mit der Beliebigkeit eines unpassenden Begriffs vor allem der Autonomie unserer Gemeinschaft.

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