Zum Pilotprojekt „Gesundes Ostbelgien in der DG“

Gesundheit

Zum Artikel „Gesundes Ostbelgien in der DG“ (siehe GrenzEcho vom Montag, 18. Dezember 2017 Seite 6) schreibt Pierre Völl aus Herbesthal:

Laut Antonios Antoniadis soll ein „Paradigmenwechsel“ herbeigeführt werden, indem von einer neuen Qualität (!) der Zusammenarbeit der Gesundheitsakteure im Sinne der Patienten die Rede ist, und dabei sind diese Gesundheitsakteure und selbst ernannte Volksvertreter noch nicht einmal in der Lage, das sabotierte Pilotprojekt „IZOM“ aufrecht zu erhalten! Mehr ist ja nicht drin! Im Sinne der Patienten?

  1. Ich möchte dazu ergänzen, dass ich das Pilotprojekt „Gesundes Ostbelgien in der DG“ natürlich voll und ganz befürworte und das Team der Dienstelle für Selbstbestimmtes Leben (DSL) ein groß Lob für diese Initiative zolle. Endlich etwas positives im Sinne des Patienten!
    Das kann man leider von unseren „Volksvertreter“ eben nicht erwarten. Bei denen ist ja meistens „nicht mehr drin“ wenn es um das Wohl des Volkes geht!

  2. „Gesundes Ostbelgien in der DG“

    Seltsamer Slogan.

    Ist „Ostbelgien“ jetzt Teil der DG?

    Bekanntlich sind Malmedy und Weismes Teile „Ostbelgiens“, etwa ganz offiziell in der Tourismusagentur. Sind sie also jetzt auch Teile der DG?

    Darüber hinaus sollte „Ostbelgien“ doch auch eine „offene Marke“ sein für die angrenzenden Gemeinden, bis, ja bis wohin eigentlich? Alles dann auch „in der DG.

    Begriffsverwirrung und unzulässige Vereinnahmung.

    1. Gäbe es einen Wettbewerb für das Unwort des Jahres in der DG, müsste OSTBELGIEN der große Favorit sein.
      Der Slogan, Herr Schleck, lautet jedoch nicht, wie in der Einleitung zu dem Leserbrief formuliert, „Gesundes Ostbelgien in der DG“, sondern einfach nur „Gesundes Ostbelgien“.
      Besser als in dem Titel des GE-Artikels vom 18.12 zu der Aktion („Gesundes Ostbelgien“ in der DG) kann man jedoch die von der Regierung der DG veranstaltete Begriffsverwirrung nicht verdeutlichen. Köstlich!
      Ich wüsste nur gerne, ob der GE-Redakteur dies mit Absicht so ironisch formuliert hat oder ob die „Ostbelgienmania“ selbständig weiter neue Blüten treibt?

  3. Was soll dieses unsinnige Politikum „DG-Ostbelgien“? Hier geht es einfach um unsere Gesundheit, um die Gesundheit von Menschen die hier leben und hier vernünftig und menschenwürdig behandelt werden wollen.
    Von dem ganzen politischen Gefasel werden sie bestimmt nicht geheilt, im Gegenteil! Mehr ist ja nicht drin!

    1. Sie gaben natürlich Recht Herr Völl. Gesellschaftspoltisch ist die IZOM-Problematik selbstverständlich von ungleich größerer Bedeutung.
      Die Kommentare betrafen ja auch nicht ihren Leserbrief sondern die merkwürdige Darstellung des Projektes, „“Gesundes Ostbelgien“ in der DG“.
      Jedem sein Steckenpferd.
      Von der alleinigen Kritik am „Versagen“ der DG-Politiker in der IZOM-Frage wird jedoch auch niemand geheilt. Richten sie ihre Kritik doch auch einmal an die deutschen Krankenkassen, die – soweit ich die Problematik verstanden habe – maßgeblich für die Abschaffung des Abkommens verantwortlich sind, vom Missbrauch und der Ausuferung des Systems einmal abgesehen.
      Freundliche Grüße und schöne Feiertage
      D.L.

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