„Wir sind jetzt schon zu zweit“

Fußball

Zum Artikel „Wir müssten mal streiken“ von Tommy Chiragarhula – GrenzEcho vom 6.03.18 schreibt Leo Laschet aus Eupen:

Zu diesem Artikel kann ich dir, Tommy, nur herzlichst gratulieren. Ich persönlich bin sehr froh und auch dankbar, dass es endlich mal einer wagt, etwas zu diesen unzumutbaren Zuständen zu sagen.

Dass manche Vereine 15 Spiele in nicht mal mehr acht Wochen (und es werden sicher noch welche dazu kommen) absolvieren müssen, ist ein absolutes Unding. Hinzu kommen dann noch für manche Klubs Tranchen-, Auf- und Abstiegsrundenspiele. Der Verband sagt, dass es keine anderen Möglichkeiten gäbe, aber richtig muss es heißen, dass die meisten wallonischen Vereine keine anderen Möglichkeiten wollen.

Da das so ist, werden nicht nur unser Vertreter des IFDG, Willy Herzet im Provinzialkomitee, sondern auch alle Vereine aus der DG, immer wieder den Kürzeren ziehen und überstimmt werden. Da ich persönlich schon einige Male erlebt habe, mit welcher Aggressivität die Vorschläge der deutschsprachigen Vereine abgewiesen wurden, habe ich für mich beschlossen, nie mehr zu einer Versammlung nach Lüttich zu fahren.

Dabei möchte ich mich voll und ganz den Vorschlägen von Willy und Tommy anschließen:

– Winterpause, dann wenn sie nötig ist.

– Weg mit den Tranchen- und Endrundenspielen.

– In den Mai rein spielen lassen.

– Eine gründliche neue Reform sollte ausgearbeitet werden.

Aber wie meinte der Tommy zum Schluss: Es wird sich sowieso nichts ändern, wenn sich nur im eigenen stillen Kämmerlein aufgeregt werde.

Ja, Tommy, jetzt sind wir schon zu zweit, wünsche mir aber, dass noch einige dazu kommen werden. Indem ich dir nochmals für deine Initiative danke und dir versprechen kann, dich weiterhin bei deinen Bemühungen zu unterstützen, verbleibe ich mit den sportlichsten Grüßen,

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