Wenn Ideologen feige werden

Energiepolitik

Antwort an E. Radermacher (siehe Leserbrief im GrenzEcho vom 05.02.2018) von Guido Scholzen aus Schönberg:

Nicht wenige Menschen sind Kritiker der Energiewende. Herr Joachim Wahl und ich waren oft zu Diskussionen gegangen über die Befürwortung von erneubaren Energien, obwohl wir Gegner derselben sind. Aber die Befürworter von erneuerbaren Energien ziehen offenbar den Schwanz ein, wenn die mal andere Meinungen auch nur hören wollen. Genau so sind Ideologen, die meinen, sie hätten die Wahrheit gepachtet, und hätten es nicht mehr nötig, sich Kritik anderer anzuhören. Solche Menschen sind die neuen Diktatoren und sind zwangsläufig so demokratisch wie die DDR.

Energiewende-Vortrag in Elsenborn, Vereinshaus, Büchelberg 14, diesen Mittwoch, 7. Februar, um 20Uhr. Vielen Dank für Ihr Demokratie-Verständnis.

  1. Die Energiewende-Befürworter sind also „die neuen Diktatoren“? Beste Voraussetzungen für eine sachliche Auseinandersetzung zum Thema bei diesem „Vortragabend“…

    1. Wenn man ließt, wer für diese Aves-Veranstaltung die Werbetrommel rührt, kann man den Eindruck gewinnen, es handele sich um ein Vereinstreffen der eifeler Klimawandelleugner. Wenig erstaunlich, dass diese Leute nicht nur den anthropogenen Klimawandel leugnen, sondern auch gegen die Energiewende mobil machen. Und als Referent tritt jemand auf, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, die Energiewende in Bausch und Bogen zu verdammen. Die Voraussetzungen für eine sachliche Debatte sind damit wohl gegeben. Es fehlt nur der Hinweis: Mit Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

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