„Uns drohen Höllenqualen“

Das Wort den Lesern

Zur Verbreitung des Taschenbuchs „Die Hölle im Quran“ schreibt Raymond Heeren aus Eupen:

Auf welchem Weg diese Schlamm- und Hetzschrift in meinem Briefkasten landete, wird allein das Geheimnis des Zustellers sein. Auch der Autor verbirgt sich hinter einem Namen (Adem Yakup), dessen Identität nicht einmal im Internet deutlich ausfindig zu machen ist. Allein der in Istanbul/Türkei für die Veröffentlichung verantwortliche Verlag und der in Frankfurt ansässige Europa-Verteiler sind bekannt.
Das 94 Seiten umfassende Taschenbuch unter dem Titel „Die Hölle im Quran“ lässt das Blut in den Adern wallen. Die Rede ist von uns Ungläubigen, denen Höllenqualen drohen, weil wir großes Unrecht begehen und von Allahs Gerechtigkeit bestraft werden. Im Jenseits wartet – so wörtlich – eine schmerzliche Bestrafung. „Der Ort, an dem die Ungläubigen für alle Ewigkeit bleiben werden, wurde ausschließlich dazu geschaffen, um dem menschlichen Körper und der Seele unvorstellbare Schmerzen zu bereiten.“ Untermauert und gerechtfertigt wird diese Vision mit Ausschnitten aus dem Koran, sogenannten Suren.
Ein Beispiel? „Brennt darin! Haltet es aus oder haltet es nicht aus: Es ist für euch gleich. Euch wird nur für das vergolten, was ihr angerichtet habt“ (Sure 52:16 – at-Tur).
Oder: „Am Tage, an dem ihre Gesichter im Feuer gewendet werden, werden sie sagen: O wenn wir doch Allah gehorcht hätten und dem Gesandten! (Sure 33:66 – al-Ahzab).
Oder: „Die vom rechten Weg Abweichenden sind hingegen Brennstoff der Hölle“ (Sure 72:15 – al-Dschinn).
Eigentlich wollte ich dieses Buch sogleich verbrennen, habe es aber aufbewahrt, um mich hin und wieder selber daran zu erinnern, was mir bald bevorsteht.

  1. In diesem Leserbrief hätte ich die Bezeichnung „Ungläubig“ wie zu sehen, in Gänsefüsschen gesetzt. Drehe den Spieß um, u.a. Muslime sind „ungläubig“

  2. die Höllenqualen haben uns doch mit Hife bestimmter „Kommentatoren/innen“ schon in
    dieser Welt erreicht . . . .

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