Typisierung

Gesundheit

Zum Artikel „Typisierungsaktion könnte Pronsfelderin das Leben retten“, siehe GE vom 29. Januar, Seite 11) schreibt Manfred Backes aus Rodt:

Ich habe das GrenzEcho überflogen, und dabei ist mir ein Artikel über Typisierung aufgefallen. Voller Motivation bin ich zum Krankenhaus, um mich testen zu lassen. Dort schickte man mich zu drei verschiedenen Büros, wobei ich an letzter Stelle aufgeklärt wurde, dass das Krankenhaus keine Zuständigkeit hat. Man verwies mich aber zum Roten Kreuz. Sehr verwundert, aber nicht weniger motiviert, ruf‘ ich beim Roten Kreuz an. Terminlich klappte das super, weil ich frei hatte. Dort angekommen und immer noch froh, den Schritt (endlich) mal gemacht zu haben, teilt man mir mit, dass in Belgien eine Obergrenze von 40 Jahren bestehen würde.

Jetzt kommt der Moment, wo mein Kinn auf meine Knie landete. Weil ich 48 Jahre bin, darf ich nicht mehr helfen. Während man sich in Deutschland (scheinbar) bis 55 Jahren testen lassen kann, soll man hier ab 40 Jahren nicht mehr gut genug sein?

Der Punkt ist, dass man hier Grenzen setzt, um Menschenleben zu retten. Es soll niemand das Argument des Geldes rein werfen. Von wegen zu teuer oder unrentabel! Wir bezahlen Steuern ohne Ende, um so etwas zu ermöglichen. Falls aber irgendjemand eine Möglichkeit wissen sollte, würde ich mich gerne über diese Information freuen. Es geht immerhin darum, anderen Menschen evt. eine lebensrettende Maßnahme zu ermöglichen… egal wie klein die Chance auch sein sollte… es ist immer eine Chance.

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