Sternsinger-Aktion in Ostbelgien

Brauchtum

Als Antwort auf den Leserbrief „Sternsinger: Segen oder Etikettenschwindel“ von Katja Alldendorf (GrenzEcho vom 10.01.2019, Seite 2) schreibt Fina Keifens aus Meyerode:

Werte Frau Allendorf, in Ihrem Leserbrief äußern Sie sich kritisch zu der Sternsingeraktion. Es ist wichtig, Ereignisse kritisch zu beleuchten. Ich möchte einige Ihrer Fragen aufgreifen.

-Welchen Segen bringen die Kinder? Jemanden segnen bedeutet für uns Christen, ihm Gutes zusprechen. Jesus hat Kinder gesegnet, Menschen die Hände aufgelegt, um ihnen Gottes liebende Nähe zuzusprechen. Die Christengemeinden senden Sternsinger auf diesem Hintergrund aus, verbunden mit einem Dienst am Nächsten. So wird mit den Spenden bedürftigen Kindern weltweit geholfen.

-Leider ist es so, dass der politische Wille nicht genügend vorhanden ist, ökonomische und soziale Probleme lösen zu wollen. Seit jeher haben christliche Kirchen ihren Auftrag so verstanden, den Armen die Frohe Botschaft Jesu zu bringen – in Wort und Tat. Ich weiß, dass die Mittel und Wege in vergangenen Zeiten hierzu nicht immer angebracht waren. Doch gibt es heute neue und fruchtbare Ansätze im Einsatz dieser Kirchen.

-Der biblische Text der Weisen aus dem Morgenland will sich nicht als historischen Bericht verstanden wissen, sondern als Ausdruck einer Lebens-und Glaubenserfahrung von Menschen der damaligen Zeit. Sie gilt aber weiterhin für uns heutige Menschen, nämlich, die Sehnsucht danach, dass Gott seine liebende Zusage allen Menschen macht, gleich welcher Rasse und Nation.

-Mein herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen und den Sternsingern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.