Schule Lichtenbusch

Kommunalpolitik

Als Reaktion auf den Leserbrief im GrenzEcho von Samstag, 7. Juli 2018, Seite 2 schreiben für die Liste Mit Uns, Erwin Güsting, Bürgermeisterkandidat, und Marcelle Vanstreels, Schulschöffin:

Jedes Mal zur Wahlperiode – also alle sechs Jahre – interessiert die CSL plötzlich Lichtenbusch. Dabei war sie für diese Schule 12 Jahre lang verantwortlich, hat aber viele Projekte nicht realisiert.

1. Gegen die Stimmen der CSL haben wir das Areal Kessel gekauft, um Raum für die Schule zu schaffen. Auf Druck der CSL wurden das angrenzende Café und Wohnung mit einer Nutzfläche von 200 qm verkauft. Nun macht diese Fraktion uns für Raumnot verantwortlich. Das ist nicht nachvollziehbar.

2. In Lichtenbusch sei die letzten Jahre nichts passiert. Das stimmt so nicht! Derzeit erstellen wir einen Masterplan, um die gesamten Möglichkeiten des Areals zu analysieren. In Zusammenarbeit mit dem Elternrat wurde ein neuer Spielplatz geschaffen. Der Essraum und die Essensausgabe wurden saniert und freundlich gestaltet. Bereits im März wurde beschlossen, zu Lasten der Gemeinde eine zusätzliche Halbtagsstelle zu schaffen, damit zwei Schuljahre im neuen Schuljahr nicht zusammengelegt werden müssen. Auf das vor fünf Jahren angekündigte CSL-Konzept für die Schule warten wir immer noch.

3. Statt zur Presse zu laufen, empfehlen wir, aktiv an den Kommissionen teilzunehmen. Die Gelegenheit ergab sich bei der letzten Schulkommission. Leider erschien dort nur eine Vertreterin der CSL, die nicht einmal dem Gemeinderat angehört, erst gegen Ende der Veranstaltung. Dass Zusammenarbeit in den Kommissionen Früchte trägt, beweist das hervorragende Resultat, das alle Fraktionen zusammen für den Bergscheider Hof erarbeitet haben. Wenn man gegeneinander statt gemeinsam agiert, dann kann man nichts bewegen. Wir werden uns weiterhin für die besten Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten einsetzen, denn der Liste Mit Uns geht es um die Kinder und Lehrer, nicht um Stimmungsmache.

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