Ruckrede des Martin Schulz

Martin Schulz

Helmut Malmes aus Stolberg kommentiert die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz wie folgt

Kaum zu glauben. Aber immerhin 14 Jahre nach der berühmten Ruckrede des Genossen Schröder, welche die nachhaltige Verabschiedung der SPD vom Sozialen einleiten sollte, ruckelt es wieder in der Partei und im Land. Einem kleinen, unscheinbaren sowie haupthaar- und abiturlosen Buchhändler (positiv, muss keine Doktorarbeit in Auftrag geben!) und verkappten Fußballprofi aus Würselen (Provinz nahe Aachen, linksrheinischer geht nicht) namens Schulz scheint nach seiner Nominierung zum Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten ganz offensichtlich mittels gesprochener Worte die Wiederbelebung der Genossinnen und Genossen gelungen zu sein. Als selbsternannter Kleine-Leute-Versteher kennt er die Probleme und Nöte der kleinen Leute und setzt auf soziale Gerechtigkeit.

Offensichtlich hat er aber noch nicht verstanden, was das von ihm richtigerweise ausgemachte ganze Elend des „kleinen Mannes“ in unserem Lande mit der Politik seiner eigenen Partei zu tun hat. Denn sonst hätte er sich von der Schröder-Agenda und der kritiklosen Förderung eines ungezügelten und menschenverachtenden Finanzkapitalismus distanzieren müssen.

Schade eigentlich für den Hoffnungsträger der SPD, aber für Fußballprofi ist es ja nun leider auch schon zu spät.

  1. Auf Augenhöhe mit dem „kleinen Mann“?
    „EU-Ratspräsident Herman van Rompuy bekommt in den ersten drei Jahren seines politischen Ruhestandes insgesamt 730.000 Euro.“ Danach Rente von ca. 65.000.- Euro jährlich. (Kopp-Verlag 5.12.2014. Titel „Gelebte »EU-Solidarität«: Martin Schulz mit Maxi-Einkommen & Mini-Steuern“) Für Schulz habe ich noch keine neuen Werte gefunden. Kommt bei Schulz wahrscheinlich noch hinzu die Rente als langjährjger EU-Parlamentarier (20Jahre?) …
    Und : „EU-Parlamentschef Martin Schulz (SPD) erhielt 26.892 Euro brutto monatlich, wovon ihm 24.034 Euro netto blieben. (Steuersatz 10,62%)“
    Und dann so populistische Reden schwingen, ohnehin nur das übliche „Geschwafel“ aller SPD-Kandidaten (außer Schröder)?

    PS: Ich gönne ihm das Einkommen, er hat es ja nicht selber festgelegt. Die EU ist das „unverschämte Wesen“. Auch bewundere ich seinen Lebenslauf. Der Kanzler wäre für ihn das Tüpfelchen auf dem „i“. Das gönne ich ihm allerdings nicht…

  2. Achtung, Herr Bosch, wenn Sie den Kopp Verlag zitieren werden Sie zwangsläufig als Verschwörer abgestempelt. Die „Guten“ wollen eben nicht wahrhaben, was tatsächlich ist. Der Kopp Verlag ist mutig und bringt Tacheles – nicht jedermanns Sache, hier in der Träumer-EU. Ich bin bei Ihnen: Schulz ist einfach nur…

    1. Sorry, war mir nicht bekannt. Das kommt davon wenn man verzweifelt nach Fakten googelt und sich freut überhaupt etwas dazu zu finden… An den Zahlen – bzw. zumindest deren Größenordnung – gibt es aber m.E. nichts zu bezweifeln.

  3. Weshalb, aus welchem Recht, sind IHRE Quellen IMMER die Richtigen, Herr Leonard? Die Mainstream-Medien blamieren sich seit Monaten, und weiterhin führen Sie sie als Herolde der Wahrheit an. Immer mehr Menschen, inzwischen eine überwältigende Mehrheit von denkenden Menschen, haben es verstanden. Schwer ist es eigentlich nicht, aber wenn überall nach dem Vorbild Platons Höhle gearbeitet wird, dann ist es idT schonmal etwas schwieriger, klar zu denken. Die Lügen der Mainstream-Medien ziehen nicht mehr. Sie können noch so oft, so allgegenwärtig brüllen „Die Wahrheit ist mit uns!“ (eine Parole, die natürlich aus Ihrer Lieblinszeit stammt), wie Sie wollen, aus die Maus! Ich frage mich übrigens, da Sie die Welt ja retten wollen, weshalb Sie Ihre Tage im Internet verbringen, und nicht für die „Guten“, zu denen Sie ja, selbsternannt, gehören, in Syrien oder dem Irak. Ich glaube, das fragen sich hier einige! Werden Sie erwachsen, akzeptieren endlich den Sieg Trumps, und die Tatsache, daß er gegen die wahren Feinde des Friedens im Nahen Osten vorgehen will. Und auch, daß er das Recht hat, sein Land so zu verteidigen, wie er, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, für richtig hält. Unter uns: Er hört eh nicht auf Sie!

  4. Ich habe einen Link veröffentlicht, damit jeder sich selbst ein Bild und eine Meinung über einen Verlag bilden kann, dessen Publikationen gerne von Verschwörungstheoretikern genutzt werden, um ihre kruden Gedanken und Ängste zu verbreiten. Mehr nicht. Ihre Fantasie geht mal wieder mit ihnen durch Herr Nitzschke.
    Was Trump betrifft bedarf es keiner Aufklärung mehr. Dieser kranke Geist demontiert sich jeden Tag selbst. Die ganze Welt erkennt dies und die Unterstützung im eigenen Land bröckelt mit jedem Tag. Aber es gibt halt Leute, die sind resistent und leugnen, was nicht zu leugnen ist.
    Wenn es notwendig ist, sich zu empören, sollte man sich empören. Manche empören sich erst dann, wenn es zu spät ist. Aber an die Geschichte möchten sie ja nicht erinnert werden Herr Nitzschke.

    1. Dann denken Sie geschichtlich und überlegen wie Rom zu Grunde gegangen ist. Ich lebe nicht 1933-1945. Sie anscheinend wohl, und mit Wonne wie es scheint, da Sie diese Zeit egal zu welchem Thema herauskeulen.

  5. Herr Nitzscheke, warum müssen sie direkt so persönlich und ausfallend werden, wenn man lediglich die Glaubwürdigkeit und Seriosität ihrer „Quellen“ in Frage stellt?
    Falls Sie sich irgendwann dazu aufraffen über Inhalte zu argumentiern, anstatt Personen anzugreifen so wie Herr Malmes („haupthaar- und abiturlosen“), dann werden sie villeicht auch mal ernst genommen.
    Und zum Inhalt: Ja, Schröder’s Agenda 2010 hat Deutschland wahrscheinlich zu einem gewissen wirtschaftlichen Erfolg geführt, dabei aber die Kluft zwischen Armen und Reichen vergrößert, weshalb Schulz sich nun darum bemüht, das Vertrauen der SPD-Wähler zurück zu gewinnen. Dafür ist er glaube ich der richtige Mann, denn er vermittelt – trotz fehlendem Haupthaar Herr Malmes – Kompetenz.

  6. Herr Hezel, Sie sind derjenige, der immer jeden angrefit, gleich zu welchem Thema auch. Sie sind es, der immer das Recht für sich beansprucht. Sie sind es, der niemals eine andere meinung als die Ihrige duldet. Sie sind es, der mal so, mal so, argumentiert – wie zBsp in Sachen: Molenbeek, Forest, Schaerbeek. Wenn es für sie passt, dann sind es Oasen des bunten Glücks; und wenn nicht (es ging um die Kritik der Polizei durch einen Foristen), dann heißt es plötzlich, es wäre wohl kein „Spaziergang“, dort auf Streife zu gehen.
    Sie, und Herr Leonard, sind es, die jede Quelle, die nicht Ihre Ideen untermauert, als Hirngespinst darstellt. Sie merken nicht einmal, daß Sie jeden anbellen, der nicht Ihre Multikulti-Brille auf der Nase hat. Sie beweisen ja geradezu, mit Ihrer erneuten Attacke, was ich schreibe. Ich habe bloß nach dem Recht, das sich der Kollege D.L. nimmt, immer mit „Wir sind die Guten“ zu versehen, gefragt. Und Sie bersten wieder vor Aggressivität. Sie machen es den Mainstream-Medien gleich: Sie verhalten sich diktatorisch. Wie in Ihrer geschichtlichen Lieblingszeit, eben. Die Leser des GEs und des BRFs wissen, inzwischen, wie rechthaberisch Sie beide sind – lesen sie doch Tag für Tag Ihre „Wir wissen“ Sülze, zu, ich wiederhole, allen Thmen. Sie beide sind wohl so etwas wie Universalgenies! Und vor allem Egomanen, die nur sich selbst ernst nehmen.

    1. Kennen sie den Gipfel der Perfidie Herr Nitzsche ?
      Seit Monaten beschimpfen sie uns als „Gutmenschen“ um uns bewusst herabzuwürdigen. Jetzt behaupten sie in ihrer gewohnt verleumderischen Art, ich hätte behauptet „Wir sind die Guten“. Liefern sie mir Belege für diese erneute Lüge oder halten sie sich zurück. Die Agressivität, die sie uns unterstellen, findet sich zunächst in ihren Kommentaren.

  7. Her Nitzschke,
    Eigentlich wollte ich auf ihre verleumderischen, perfiden und dummen Hinweise zum Thema „selbsternannter Guter“ oder Syrien und Irak nicht antworten. Damit und nicht nur damit diskreditieren sie sich selbst schon genug.
    Ich möchte ihnen jedoch aufzeigen, wie man auch hier Menschen helfen kann. Dazu muss man nicht nach Syrien oder den Irak reisen.
    Ich kenne jemanden, der seit fast 2 Jahren ehrenamtlich einer syrischen Flüchtlingsfamilie behilflich ist, sich hier eine neue Zukunft aufzubauen.
    Es ist eine liberale, weltoffene kurdisch-muslimische Familie, die anfang 2014 Aleppo, ihr Zuhause, ihre Arbeit, ihre Schule, ihre Familie und ihre Freunde verlassen mussten, da sie um ihr Leben und das Leben ihrer Kinder fürchten mussten. Ihr erster Zufluchtsort war ihr kurdisches Heimatdorf an der türkischen Grenze, das jedoch kurze Zeit später von den IS-Schergen belagert wurde. Die Flucht führte die Familie mit damals Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren bei Nacht und Nebel über die Berge in die Türkei und nach einem beschwerlichen Weg nach Istanbul. Dort schlugen sie sich mehr als ein Jahr durch. Die Kinder konnten nicht zur Schule gehen und ein Kind erkrankte schwer. Im Februar 2015 konnte die Familie im Rahmen eines Hilfsprogramms des UNHCR nach Belgien gelangen. Nach einem 3-monatigen Aufenthalt in einer Erstaufnahmeeinrichting gelangten sie im April 2015 nach Eupen. Sie hatten hier keine Bekannten, keine Freunde, keine Arbeit, hatten keine Sprachkenntnisse und wurden in einer Notunterkunft untergebracht.
    Jetzt, nach 2 Jahren sieht die Situation der Familie folgendermaßen aus:
    die Kinder können wieder Lachen, sie gehen gerne zur Schule und sprechen fließend Deutsch. Ihre schulischen Leistungen sind trotzt des Schulrückstands durchweg gut bis sehr gut. Mittlerweile hat die Familie eine eigene Wohnung gefunden. Auch Freundschaften konnte die Familie schließen. Die Mutter der 4 Kinder spricht mittlerweile hervorragend Deutsch und bekegt ihre 3. Deutschkurs. Der Vater macht ebenfalls Fortschritte. Diesen Monat wird er einen Job antreteten, der es ihm ermöglicht, seine Familie selbständig zu ernähren.
    Die Familie hat die gleichen Sorgen, Ängste, Probleme wie jede andere 6-köpfige Familie mit geringem Einkommen.
    Ja, sie haben ihr Schicksal beweint und die Trennung von den alten Eltern, Familie und Freunden und der Verlust der Heimat schmerzt. Aber sie haben Mut und sind zuversichtlich und sie haben eine durchweg positive Einstellung zum Leben. Sie sind dankbar, hier ein Leben in Frieden mit Perspektiven für sich und die Kinder gefunden zu haben.
    Jeder Blick in die Kinderaugen zeigt, dass sich der Weg gelohnt hat.
    Warum erzähle ich ihnen das erneut ? Weil Menschen wie sie Herr Nitzschke, durch das Verbreiten von Hass, von Lügen, durch ihre Hetze und durch die Sippenhaft, in die sie eine solche Familie nehmen, deren Zukunft kompromittieren. Mich können sie gerne beleidigen wie sie wollen.
    Solange sie in der Öffentlichkeit jedoch mit dieser Hetze fortfahren, werde ich ihnen öffentlich den Spiegel vorhalten. Ob ihnen das nun passt oder nicht.

    1. Genau, Ihre letzte Zeile ist genau was ich meine: Sie dulden nichts, weil nur Ihre Version „gut“ und richtig ist. Lügen? Nein, die Lügenpresse ist mit Ihnen, gemäß der berühmten Parole „… ist mit uns“ – aus Ihrer Lieblingszeit!

  8. Wie schön, dass Sie durch ihren Kommentar belegen, dass Sie lieber jemanden persönlich angreifen, als über sachliche Argumente zu debattieren.

    1. Sie, Herr Hezel, beschimpfen jeden gleich mit „Nazi“ (wie auch D.L.), „Braun“ oder „Rechtsradikaler“ – wie zum beispiel noch vor wenigen Tagen im BRF online. Egal worum es geht, sobald jemand nicht Ihrer Meinung ist, wird die Keule heraus geholt. Sachlich kann mit Ihnen nicht debatiiert werden, da Sie beide jede, aber auch jede Äußerung, jede, aber auch jede Quelle, als „Müll“ abtun. Ohne Ausnahme. Sie genießen den Schutz der MSM, und dürfen andere Foristen nach Lust und Laune beschimpfen (Beispiel BRF) nur weil Sie das geleiche Lied singen. Wir sehen alle, wie „nett“ in den USA gegen den GEWÄHLTEN Präsident Stimmung gemacht wird. Daran erkennt man, wie sehr Sie gebelnedt sind, die gegen Trump wettern: Er will vieles ändern, was Sie, „Linke“, immer kritisiert haben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Einmischung in die Angelegenheit von anderen Ländern. Sie machen nun Stimmung dagegen, nur weil Trump in gewissen Bereichen einen anderen Weg gehen will, als der, den sie ach so toll finden. DAvon gibt es 1000 weitere Beispiele – die Zügelung der CIA, und viele mehr. Aber, nein, Trump ist böse weil er nicht jeden aufnehmen will. Würden wir so denken, hätten wir in Europa so dacht, und auch gehandelt, hätte es sehr viele Tote und Opfer nicht gegeben. Europäische Opfer. Aber das ist Ihnen ja egal, Ihnen ist das Schicksal von Fremden lieber! Wie krank!

    2. Ich bezeichne nicht jeden gleich als Rechtsradikalen, sondern diejenigen, die sich durch die Verwendung rechtsradikaler Rhetorik („der große Austausch“) zu dieser abartigen Ideologie bekennen. Wenn man vom „großen Austausch“ spricht, ist das nicht so offensichtlich wie „Heil Sowieso“, aber die Ideologie ist genau die gleiche: nämlich Rechtsradikalismus.

  9. „Einem kleinen, unscheinbaren sowie haupthaar- und abiturlosen Buchhändler (positiv, muss keine Doktorarbeit in Auftrag geben!) und verkappten Fußballprofi aus Würselen (Provinz nahe Aachen, linksrheinischer geht nicht) namens Schulz…“

    So (dis)qualifiziert Herr Malmes den Kanzlerkandidaten der SPD. Statt sich mit den Absichten – oder dem gänzlichen Fehlen solcher, wie manche behaupten – auseinanderzusetzen, verfällt er in billige Polemik zur Person.

    Sezieren wir doch diesen Satz etwas genauer: Schulz ist also laut Malmes:

    „klein“ – Was hat die Körper- mit der Geistesgröße zu tun? Nichts. Dafür kann niemand etwas.

    „unscheinbar“: Inwiefern? Wie sieht denn ein „nicht unscheinbarer“ Mensch aus? Jemand mit seiner politischen Karriere kann so unscheinbar nun auch wieder nicht sein, er ist jedenfalls kein bedeutungsloser Hinterbänkler.

    – „haupthaarlos“: Seit wann ist es ein Makel, eine Glatze zu haben? Hätte er sich ein Toupet zulegen müssen, als ihm die Haupthaare ausfielen?

    „abiturlos“: In einem Land, in dem jeder, der etwas gelten will, mindestens einen Doktortitel haben muss und manche vor Betrügereien durch Plagiate und Ghostwriter nicht zurückschrecken, um einen solchen zu ergattern (siehe den Freiherrn und die jetzige Botschafterin beim Vatikan) ist das natürlich ein unverzeihliches Manko. Nun ja, Herr Malmes zeigt Großherzigkeit: „positiv“, wobei sein Zusatz „muss keine Doktorarbeit in Auftrag geben!“ unverständlich bleibt. Es sei denn, er meinte, Schulz hätte eine solche eh nur mit den oben angesprochenen unlauteren Mitteln zustande gebracht.

    „Buchhändler“: Ist es verachtenswert, ein „Buchhändler“ zu sein? Wäre eine Managerkarriere in einem Konzern eine bessere Referenz? Schulz stammt aus kleinen Verhältnissen und hat sich selbst hochgearbeitet. Auch seine politischen Ämter fielen ihm nicht in den Schoss. Ein „fils à papa“ war er ganz sicher nicht.

    „verkappter Fussballprofi“: „Verkappt“ ist laut DUDEN „jemand, der das, was er in Wirklichkeit ist, absichtlich oder unabsichtlich nicht offen erkennen lässt.“ Schulz wäre also immer noch ein Fußballspieler, aber ganz im Verborgenen??? Oder ist „verkrachter“ gemeint?
    Schulz war nie Fussballprofi, er wäre es gerne geworden, konnte aber wegen einer ernsten Verletzung, die ihm auch die Bundeswehr „ersparte“, diesen Sport nicht mehr ausüben. Was hat das mit der Gegenwart zu tun?

    „aus Würselen“, also aus der tiefsten „Provinz, nahe Aachen, linksrheinischer geht nicht.“ Und Malmes stammt aus Stolberg „nahe Aachen, linksrheinischer geht nicht.“ Was soll das? Neid auf jemanden aus einer Nachbarstadt, der es zu etwas gebracht hat, während man selbst ein obskurer Kommentarschreiber geblieben ist?

    „namens Schulz“: Wer Schulz heisst und also einen der typischen deutschen Allerweltsnamen neben Müller und Meier trägt, kann doch nur „unscheinbar“ sein, oder nicht?

    Ach ja, er ist auch noch ein „selbsternannter Kleine-Leute-Versteher“! Von seiner Herkunft und seinem Werdegang her ist er das ganz sicher, ein „Kleine-Leute-Versteher“, obwohl Herr Malmes das durch den Zusatz „selbsternannt“ in Zweifel zieht.

    Aber wie jubelt Frau Griesel: „Ich finde Ihren Kommentar super(!!!!!!) Herr Malmes.“
    Mit 6 Ausrufezeichen!

    1. Lieber Herr Schleck, die äußeren Attribute von Herrn Schulz sind mir völlig egal, und wo er her kommt auch. Meine Meinung ist aber, dass seine Antrittsrede ihn noch nicht zum „Messias“ macht. Wo ist da denn auch nur irgend eine Substanz, die erkennen lässt, wie er seine so zahlreichen Absichten, was die „hart arbeitende Bevölkerung“ angeht, auch umsetzen wird? Ich bin, weiß Gott, keine Merkel-Fan mehr. Aber ich denke, Herr Schulz müsste dann irgend wann auch mal konkreter werden, wie er sich von der Politik der SPD der letzten Jahre absetzen will.

  10. Frau Griesel, ich nehme Ihre Antwort zur Kenntnis. Wenn Sie allerdings den Kommentar von Herrn Malmes als Ganzes „super!!!!!!“ finden, ohne zu differenzieren, dann bejubeln sie, ob sie es wollen oder nicht, auch diese unsägliche Beschreibung der Person von Schulz.

    Sie bemängeln, dass Schulz bis jetzt noch keine Substanz gebracht hat, und haben wahrscheinlich Recht. Aber bis zum Wahltag am 24.09. ist ja noch eine Weile, und der Kanzlerkandidat und seine Partei haben noch Gelegenheit, ihr Programm auszuarbeiten und vorzulegen. Warten wir also mal ab. Die berühmten 100 Tage… Selbst die „Schwesterparteien“ CDU und CSU haben noch keine gemeinsame Marschrichtung gefunden.

    Auf die Tiraden des Herrn Nitzschke haben hier schon andere ausreichend reagiert.

    Deshalb nur dies: „Er will vieles ändern, was Sie, „Linke“, immer kritisiert haben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Einmischung in die Angelegenheit von anderen Ländern.“ So Herr Nitzschke.

    Der jüngste Einsatz der US-Army im Jemen war dann wohl keine Einmischung in die Angelegenheiten eines anderen Landes? Der dazu noch gehörig in die Hose ging. Geplant wurde er zwar noch unter Obama, autorisiert allerdings von Trump persönlich , wie man lesen konnte, „ziemlich schnell“ beim Essen zwischen Hauptgang und Dessert. Er hat sich danach auch nicht weiter darüber geäußert. Wäre es ein Erfolg geworden, hätte er sich sicher mit einem breiten Grinsen damit gebrüstet.

    1. Ja, Herr Schleck, vielleicht (hoffentlich) haben Sie Recht. Es ist ja noch nicht Wahltag. Bis dahin hat er dann ja auch vielleicht noch ein wirklich gutes Programm. Ich habe nichts gegen Martin Schulz. Ich habe vor meiner Pensionierung bei der EU gearbeitet und fand es bewundernswert. dass er als erster Parlamentspräsident darauf bestanden hat, bei den Ratssitzungen dabei zu sein. Davor musste der Amtsinhaber nach kurzem Grüßen wieder den Saal verlassen. Ich finde nur, sorry, den Hype um seine Person als Kanzlerkandidaten im Augenblick noch etwas verfrüht.

  11. Da sind wir uns zum Schluss ja einig, Frau Griesel.

    „Ich finde nur, sorry, den Hype um seine Person als Kanzlerkandidaten im Augenblick noch etwas verfrüht.“ Auch da stimme ich mit Ihnen überein. Diese steile Kurve der Begeisterung wird mit Sicherheit abflachen und vielleicht sogar in einen Sinkflug münden, wenn sich herausstellen sollte, dass auch er nur mit Wasser kocht.

  12. Martin Schulz? Der bisherige EU-Bürokrat kommt nur mit Allgemeinplätze, konkrete Ansichten und Pläne hat man bisher noch nicht von ihm gehört. Und das Schulz in den Umfragen zur Zeit vor Frau Merkel liegt ist logisch. Nicht nur Amis mögen Populisten, auch viele Deutsche.

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