„Menselijke grondstof“

Arbeitswelt

Zu: „Jede Stunde Leistung bringen“, GrenzEcho vom 07.11.2018, Seite 4, schreibt Joseph Meyer aus St.Vith (Klosterstraße):

Unter dem Buchtitel „Menselijke grondstof“, „Menschlicher Grundstoff“, hat der Soziologe Herman Loos seine persönlichen Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt in Frankreich geschildert. Das GE-Interview mit ihm am 07.11.2018 beleuchtet die verschiedenen Aspekte. Zentrale Aussage ist m.E. die Tatsache, dass heute die soziale Sicherheit in den Industriestaaten, d.h. die Pensionen, das Gesundheitswesen und die Sozialhilfe, noch immer durch menschliche Arbeit finanziert werden. Dadurch wird die menschliche Arbeit sehr teuer, wodurch der einzelne Arbeiter zu immer mehr Leistung genötigt und weshalb ständiges, die Umwelt zerstörendes Wirtschaftswachstum benötigt wird.

Herr Loos sagt auch, was die Politiker verändern müssten, aber nicht wollen: Die „Roboter“, d.h. die automatisierte Arbeit müsste an Stelle der Menschen besteuert werden. Logischerweise muss also die „Energie“, welche die Roboter antreibt, d.h. Strom und Treibstoffe, höher besteuert werden. Kluge Wissenschaftler haben diesen Vorschlag auf seine finanzielle Machbarkeit berechnet und als realistisch bezeichnet, dabei haben sie zum sozialen Ausgleich ein individuelles „Energiegeld“ und eine angepasste Senkung der Sozialabgaben für die Unternehmen vorgesehen. Die positiven Auswirkungen einer solchen Steuerumschichtung wären sehr groß. Mehr dazu auf der Webseitehttp://www.geldwesen.be/Buch.Umdenken.pdf

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