Mehr Billig-Kleidung im Container

Verbraucher

Zu mehr „Mehr Billig-Kleidung im Container“ schreibt Michael Heinen, Eupen:

Ich bin empört über einen solchen Artikel im GrenzEcho! Vielleicht sollten die Damen und Herren Experten mal anfangen, rechts und links in Ihren Nachbarschaften zu schauen, ob dort nicht auch bedürftige Menschen leben, die glücklich wären, wenn man Ihnen helfen würde.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass vor einigen Jahren – zumindest in NRW – gelost wurde, welche Gesellschaft Container für Altkleider aufstellen durfte, und das Rote Kreuz damals den Kürzeren zog. Und ich bin überzeugt, dass wenn das Los aufs Rote Kreuz gefallen wäre, würden sicher nicht solche Gedanken entstehen.

Das kann doch wohl nicht angehen, dass man in naher Zukunft vielleicht Gebühren entrichten soll, wenn man Altkleidung abgeben möchte!? Wird dieses Geld dann benutzt, um Maschinen zu finanzieren, mit denen man die Altkleidung schreddert und dann entsorgt? Man hat es doch schon oft genug im TV gesehen, was für ein Schindluder mit diesen Sachen getrieben wird.

Ich möchte die Damen & Herren Experten mal einladen, in einer VoG, in der ich selber auch tätig bin, vorbeizukommen und sich anzuschauen, was man aus Rest-und Alttextilien alles machen kann.

Wo ein Wille, da ein Weg! Aber so nicht!

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