Liebe Martinsweckenfreund/innen

Tradition

Zum Martinsfest schreibt Katja Allendorf aus Gemmenich:

Die Zeichnungen zu St. Martin sind wunderschön, sehr gelungen, eine wie die andere!

Mein persönlicher Favorit ist natürlich die mit dem Pferd. Logischerweise kein Schimmel, da sonst unsichtbar auf weißem Heißluftballongrund :-)

Nun möchte ich aber gerne anfragen, ob sich die Verantwortlichen des Pfarrverbandes Bütgenbach schon mal Gedanken zum Thema Gendern und Identitätsbildung gemacht haben.

Es ist zu traurig, dass so wenige weibliche Identifikationsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen zur Verfügung stehen.

Sicher mag es auf den ersten Blick befremdlich erscheinen, den guten alten Martin in Martina oder Martinique umzubenennen. Aber ist es pädagogisch und psychologisch nicht viel beklemmender, wenn in der christlichen Kultur so wenige Identifikationsfiguren für Frauen und Mädchen vorhanden sind?

Muss es ausgerechnet Martin sein, der zur Freiheit führt? Könnte es nicht besser die innere Königin oder die innere Stimme oder die innere Weisheit einer Person sein, die zur Freiheit führt? Es wäre begrüßenswert, wenn man auch in der Religion gendern könnte. Im Rahmen einer „Verfremdung“ wäre das sogar pädagogisch wertvoll.

St. Martina als Vorreiterin für ein rosa gewickeltes Babygirl in der Krippe, das wäre doch mal was! It’s time for a girl!

Viele Grüß/innen

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